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Kulinarik

Bohnensuppe mit Wacholder

Wacholder ist mein liebstes Gewürz für die kalte Jahreszeit. Sein harziges, bittersüsses Aroma verzaubert alles Schwere in kleine Überraschungen.

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Heiner H. Schmitt
21. November 2016

Spitzenköchin Tanja Grandits, Koch des Jahres 2014


Sein Aroma entfaltet sich optimal, wenn man die runden kleinen Zapfen (es sind botanisch gesehen keine Beeren) mit einem scharfen Messer grob hackt und so kurz mitkocht. Für ein cremig-leckeres Wintersüpplein kombiniere ich gerne weisse Bohnen mit Rosmarin und Wacholder.

Und so gelingt es

1 Zwiebel gewürfelt und 3 Knoblauchzehen gewürfelt in 2 EL Olivenöl anschwitzen, mit 1 EL Blütenhonig und 2 dl Weisswein ablöschen und auf die Hälfte einkochen.

400 g gekochte weisse Bohnen, 2 EL Rosmarinnadeln, 1 TL Wacholder grob gehackt und 6 dl Gemüsebouillon dazugeben, 10 Min. köcheln lassen.

Jetzt 4 dl Rahm beigeben und weitere 5 Min. köcheln. Mit Salz, schwarzem Pfeffer aus der Mühle und 1 TL Zitronensaft abschmecken, fein mixen und durch ein Sieb abgiessen.

Die cremige Suppe duftet magisch, wärmt und erfrischt durch ihr intensives Aroma gleichermassen und ist ein wohltuendes Abendessen für Körper und Seele. Übrigens: Mit ein paar Stückchen knusprig gebratenem Zander wird die Suppe zum Festmahl, denn Wacholder und Fisch sind ein kulinarisches Traumpaar.