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Geschmorte Sternanis-Haxe

Beim Sternanis verzaubert mich einfach alles. Schon optisch ist er ein kleines Juwel im Gewürzregal.

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Heiner H. Schmitt
05. Dezember 2016

Spitzenköchin Tanja Grandits, 18 Gault-Millau-Punkte


Sein Geschmack ist blumig-kräftig und erinnert durch die leichte Schärfe an Lakritze. Sternanis hat für mich etwas Wohlig-Wärmendes und ist deshalb im Winter auch immer Zutat in meinem Ingwertee. Natürlich passt er zu Schokolade und winterlichen Kuchen, aber auch zu Fisch und Fleisch ist er eine delikate Ergänzung.

Für geschmorte, zarte Kalbshaxen

4 Kalbshaxenscheiben mit 2 EL Mehl bestäuben und mit Salz und Pfeffer würzen.

3 EL Sonnenblumenöl im Bräter erhitzen, die Kalbshaxenscheiben von beiden Seiten anbraten, herausnehmen.

Im Bräter 1 geschälte Zwiebel und 2 geschälte, fein gewürfelte Knoblauchzehen zusammen mit 1 gewürfelten Karotte andünsten. Anschliessend 2 EL Tomatenpüree dazugeben und kurz mitrösten.

Mit 1 dl Rotwein und 5 dl Kalbsfond ablöschen und 4 Stück Sternanis sowie 2 Lorbeerblätter beifügen. Die Kalbshaxenscheiben dazugeben und zugedeckt im Backofen bei 160 Grad für 2 Stunden schmoren.

Übrigens: Die Kalbshaxenscheiben sollte man am Rand immer einmal einschneiden. Dadurch bleiben sie gerade und wölben sich nicht.