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Limettenblinis

An Kaviar mag ich vor allem, wie er im Mund zart zerplatzt und dann salzig-aromatisch auf der Zunge vergeht.

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Heiner H. Schmitt
12. Dezember 2016

Spitzenköchin Tanja Grandits, 18 Gault-Millau-Punkte


Er sollte unbedingt immer gekühlt serviert werden und zum Löffeln gibt es ein spezielles Kaviarbesteck aus Perlmutt oder Gold. Beim Degustieren sollte er nie fischig riechen, sondern bereits beim Öffnen der Dose einen Duft von Meer und Salz verströmen. Ein wahrer Kaviarkenner probiert ihn, indem er ihn vom Handrücken isst. Wenn danach kein Fischgeruch bleibt, ist der Kaviar garantiert frisch. Die Fischrogen dürfen nicht aneinander kleben, sondern sollten locker und perlenartig in der Dose sitzen. Um den Kaviargeschmack zu unterstützen, serviert man ihn am besten mit einer cremigen Komponente. Mein Favorit ist Crème fraîche, zusammen mit Limettenblinis.

Für die Limettenblinis

5 EL von insgesamt 2,3 dl Milch erwärmen und 20 g Hefe darin auflösen.

Die restliche Milch mit 230 g Mehl glatt rühren, dann 3 Eigelb, 65 g geschmolzene Butter, die geriebene Schale von zwei Limetten, 2 EL gehackte Petersilie und je 1 Prise Salz
und Zucker mit dem Schneebesen darunterrühren.

Den Bliniteig esslöffelweise in einer beschichteten Pfanne in etwas Olivenöl ausbacken.

Die frischen Limettenblinis passen auch hervorragend zu Lachs und Co.