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Granatapfel-Taboulé

Granatäpfel sind, abgesehen von ihrem superfeinen Fruchtgeschmack und all ihren wertvollen Inhaltsstoffen, richtige Schönheiten man nennt sie auch essbare Edelsteine.

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Heiner H. Schmitt
18. Dezember 2017

Spitzenköchin Tanja Grandits, 18 Gault-Millau-Punkte


Für ein winterlich feines Taboulé nehme ich die edlen roten Kerne liebend gerne sie geben dem orientalischen Bulgursalat einen süss-sauren Akzent.

Und so gelingt's

  • Für das Taboulé 200 g Bulgur für 45 Min. im Wasser einweichen, dann in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser auspressen.
  • Wer mag, kann schon drei Tage vorher einen leckeren Granatapfelessig ansetzen. Dafür 2,5 dl Apfelessig, die Kerne eines Granatapfels und 1 EL Honig aufkochen und 3 Tage ziehen lassen. Dann abpassieren und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Für die Marinade nun von diesem Essig 4 EL nehmen, mit 6 EL Olivenöl, 1 roten gehackten Zwiebel, einer Prise Zimt, Salz und schwarzem Pfeffer verrühren.
  • Den Bulgur mit 1 Kopf fein gewürfeltem Radicchio, den Kernen von 2 Granatäpfeln, 2 grossen Handvoll gehackter Blattpetersilie sowie 1 Handvoll gehackter Minze vermischen und mit dem Dressing gut marinieren.

Das Granatapfel-Taboulé passt perfekt als Beilage zu Geflügelgerichten und Fisch, oder natürlich einfach so als Vitamin-Power-Salat.