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Käseschaum

Der feine Weissschimmelkäse ist zweifellos der bekannteste Käse aus Frankreich.

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Heiner H. Schmitt
02. Oktober 2017

Spitzenköchin Tanja Grandits, 18 Gault-Millau-Punkte


Er schmeckt einfach so auf die klassische Art mit einem Stück knusprigem Baguette und einem Glas Rotwein. Da braucht es ja nie viel, wenn die Qualität eines Produktes richtig gut ist. Wenn man nun aber doch einmal Lust hat, mit dem cremigen Camembert zu experimentieren, dann empfehle ich eine luftig-feine Creme aus dem Rahmbläser. Diese macht sich sehr gut als Fingerfood oder als Menüabschluss nach dem Essen.

Und so wird sie gemacht

  • 0,8 dl Milch mit 0,7 dl Rahm erwärmen.
  • 100 g Camembert in Würfel schneiden und darin auflösen.
  • Mit 1 Prise Muskatnuss würzen, mixen und 1 Blatt in Eiswasser eingeweichte Gelatine darin auflösen.
  • Jetzt in einen Rahmbläser füllen, eine Kapsel aufschrauben, schütteln und kalt stellen.

Servieren kann man den Camembert-Espuma zum Beispiel in einer Schale mit zerbröseltem Knäckebrot darunter oder auf einem herbstlichen Chutney mit Kürbis oder Quitten. Mit Frucht, mit Knusper (oder natürlich auch beidem!) ist der Camembert-Schaum auf jeden Fall eine luftig-aromatische Überraschung und schmeckt fantastisch. Wer will, kann anstelle des Camemberts natürlich auch einen anderen Weichkäse verwenden.