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Kulinarik

Silser Knödel

Der Geschmack meiner Kindheit wurde vom prominentesten Vertreter des Laugengebäcks geprägt: dem Bretzel. Bis heute liebe ich das Gebäck, egal in welcher Form.

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Heiner H. Schmitt
22. Mai 2017

Spitzenköchin Tanja Grandits, 18 Gault-Millau-Punkte


Mein liebstes Rezept für Silserbrötli vom Vortag sind superleckere Knödel.

Und so gelingts

  • Dafür 500 g Silserli in ca. 22 cm grosse Würfel schneiden.
  • Dann 7 dl Milch aufkochen, etwas abkühlen, mit Salz und Muskatnuss würzen und die Brotwürfel damit übergiessen. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken, 40 Min. ziehen lassen.
  • 5 Eigelb und 8 EL Sonnenblumenöl dazugeben und gut durchrühren.
  • 8 Eiweiss mit 1 Prise Salz steif schlagen und darunterheben.
  • Zum Schluss 3 EL geschmolzene Butter dazugeben, erneut gut abschmecken.
  • Jetzt ein grosses Stück Frischhaltefolie auf der leicht befeuchteten Arbeitsfläche ausbreiten. Darauf einen Teil der Masse länglich verteilen und zu einer Rolle mit ca. 5 cm Durchmesser rollen.
  • Die Enden der Folie eindrehen und mit einem Knoten gut verschliessen. Mit dem Rest der Masse gleich verfahren.
  • Nun die Rollen doppelt in Alufolie eindrehen und die Enden wiederum verschliessen, dann in leicht siedendem Wasser (85 C) pochieren.

Ausgepackt und in Scheiben geschnitten eine perfekte Beilage zum Sonntagsbraten. Auch ausgekühlt und knusprig gebraten schmecken sie ganz köstlich.