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Kulinarik

Tataki-Marinade

Eine gute Sojasauce ist eine Bereicherung für jede Küche. Ihr Einsatz ist ebenso vielfältig wie spannend.

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Heiner H. Schmitt
20. November 2017

Spitzenköchin Tanja Grandits, 18 Gault-Millau-Punkte


Es ist interessant zu beobachten, wie eine gute Sojasauce den Geschmack vieler Speisen verwandelt. Vor allem in Suppen, Reis- und Nudelgerichten ist sie sehr beliebt. Ich schätze sie als Basis für eine Tataki-Marinade für kurz angebratenes Fleisch.

Und so gelingts

  • 1 daumengrosses Stück Ingwer schälen und fein hacken. Ebenso 1 Knoblauchzehe, 1 rote entkernte Chili in feinste Würfelchen schneiden.
  • In einem kleinen Topf 2 EL braunen Zucker leicht karamellisieren. Dafür reicht eigentlich schon das Schmelzenlassen bei mittlerer Hitze.
  • Das Ganze mit 1 dl Wasser ablöschen und 2 Min. köcheln lassen. Vom Herd ziehen und Ingwer, Knoblauch und Chili einrühren.
  • Mit 4 EL Sojasauce, 1 EL Limettensaft sowie etwas abgeriebener Limettenschale und 1 EL süsser Chilisauce abschmecken.
  • Nun 300 g Rindsfilet mit der Hälfte der Marinade einpinseln und in Folie verpacken.
  • 30 Min. im Kühlschrank marinieren, auspacken und in einer heissen Teflonpfanne mit wenig Öl von allen Seiten sehr kurz und heiss anbraten.
  • Nun aufschneiden und mit dem Rest der würzig-frischen Marinade beträufeln.

Das Tataki schmeckt fantastisch auf einem knackigen Rüeblisalat und mit einer grossen Portion geröstetem Sesam obendrauf.