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Tanja Grandits

Klar, tief, göttlich

Spätestens seit meiner Japanreise vor ein paar Jahren bin ich verzaubert von Sake. Die Philosophie, die hinter dem Brauen dieses Getränkes steht, fasziniert mich.

12. November 2018

Spitzenköchin Tanja Grandits ist die Meisterin der kreativen Aromaküche und erkochte sich im Basler «Stucki» 18 Gault-Millau-Punkte.

Die jahrtausendealte Brautechnik vollbringt quasi das Wunder, aus einem fast geschmacksneutralen Getreide (Reis) ein so aromareiches Getränk herzustellen. Der Geschmack reicht von süsslich, fruchtig bis zu einem fülligen Umami-Aroma.

Ein guter Sake hat für mich immer etwas unglaublich Klares, Tiefes. Nicht umsonst wird er Göttertrunk genannt; er sei dazu bestimmt, Menschen glücklich zu machen. Für mich ist Sake ein wunderbarer Aperitif, aber auch ein Begleiter für ein japanisch inspiriertes Essen. Auch als Zutat zum Kochen ist Sake bei uns sehr beliebt. Zum Abschmecken von asiatischen Essenzen, in Salatdressings, oder in einer Miso-Marinade, die wir vor allem zum Glasieren von Gemüse verwenden.

Jetzt, mit den letzten Auberginen, entsteht zusammen mit einer Schüssel Basmatireis ein vegetarisches Festessen, zu dem natürlich auch ein Glas Sake hervorragend passt.

  • Dazu 2 Auberginen in Scheiben schneiden und salzen.
  • In 2 EL heissem Olivenöl auf beiden Seiten anbraten.
  • 1 EL Sake, 1 EL helle Misopaste, 1 EL Mirin und 1 EL braunen Zucker gut verrühren und die Auberginen damit bestreichen.
  • Im 180 Grad heissen Ofen ca. 8 Min. backen.