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Pistazien-Polenta

Das traditionelle Maisgericht ist bei uns oft Basis für einen vegetarischen Hauptgang. Ich mag die cremige Variante lieber als die gebratene.

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Heiner H. Schmitt
12. März 2018

Tanja Grandits: Sie ist die Meisterin der kreativen Aromaküche und erkochte sich im Basler Stucki 18 Gault-Millau-Punkte.


Wenn man nicht so viel Zeit hat, braucht man dazu eigentlich nur feinen Polentagriess und etwas Butter, Käse und ein wenig Fantasie. Polenta lässt sich nämlich mit unglaublich vielen Produkten und Gewürzen verfeinern.

Die Varianten reichen von der Kräuterpolenta über die Polenta mit Mango bis hin zur Polenta mit Mohn und Vanille. Mein persönlicher Favorit ist jedoch eine Pistazien-Polenta.

Und so gelingts

  • Dafür 4,5 dl Milch zusammen mit 3 dl Selleriesaft und 60 g Butter aufkochen.
  • 150 g Maisgriess dazugeben und etwa 5 Min. köcheln lassen.
  • 30 g Parmesan, 80 g fein gehackte Pistazien, 5 EL Pesto (selbst vorbereitet oder aus dem Regal) darunterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Zum Servieren die Polenta in Schalen verteilen, einen Spinatsalat obendrauf geben und mit Parmesanspänen und gerösteten, gehackten Pistazien vollenden.

Die grüne Polenta ist auch eine wunderbare Beilage zu einem geschmorten Kalbsbraten, einem Poulet aus dem Ofen oder zu gebratenem Fisch. Falls es Reste gibt: Einfach auf einem gefetteten Blech ausstreichen, in den Kühlschrank stellen, am nächsten Tag schneiden und in Olivenöl knusprig braten. Bon appétit!