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Tanja Grandits

Wacholder-Crème brûlée

03. Dezember 2018

Das süsslich-harzige Aroma von Wacholder schmeckt für mich nach Wald. Ich liebe diesen Geschmack zu vielem mehr als nur zu Sauerkraut und geschmortem Fleisch. Wir kombinieren Wacholder hemmungslos mit allem – von gebeiztem Fisch bis hin zu Schokoladen- oder Fruchtdesserts. Auch als Gin findet der Wacholder bei uns grossen Gefallen. Nicht nur als ganz klassischer Feierabend-Gin-und-Tonic, sondern auch zum Abschmecken von Saucen zu Wild- oder Geflügelfleisch.

Winterlich, in einem köstlichen Dessert, gibt Wacholder einer Crème brûlée eine ganz besondere Note.

  • Hierfür 1,6 dl Milch aufkochen, das Mark einer Vanilleschote, 12 grob gehackte Wacholderbeeren und 80 g Zucker dazu und 2 Std. ziehen lassen.
  • Nun 3 dl Rahm, 4 Eigelb und die abgezogenen Zesten einer halben Zitrone darunterrühren und dann die Creme durch ein feines Sieb streichen.
  • In 6 feuerfeste, flache Schalen giessen und im Ofen bei 100 Grad 1 Std. stocken lassen.
  • Herausnehmen und im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Kurz vor dem Servieren die Creme gleichmässig mit braunem Zucker bestreuen und diesen mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Dazu passt ein spritziger Salat aus Zitrusfrüchten und Baumnüssen.