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Wein

Kleine Flaschen, grosser Genuss

«Demi-bouteille» nennt sie der Franzose, halbe Flasche. Doch auch mit halben Flaschen kann man ganze Sachen machen. Wir verraten Ihnen die Vorteile der Minis.

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Heiner H. Schmitt
07. Januar 2019

Coop bietet eine grosse Auswahl an Weinen in halben Flaschen. Damit lässt sich vieles ausprobieren und variieren, ohne sich danach um Reste kümmern zu müssen.

Mehrere Gänge, mehrere Weine

Es ist Valentinstag. Sie sind zu zweit. Romantisches Dinner, er hat gekocht. Vier Gänge. Und steht nun ratlos im Weinkeller. Zu jedem Gang passt ein anderer Tropfen. Aber soll er nun wirklich vier Flaschen aufmachen? Also, wenn er die Liebste möglichst schnell in den Schlaf oder in die Trunkenheit befördern will: nur zu! Ansonsten ist dies der Moment, nach Kleinformaten zu schauen. Denken Sie dran: Nicht die Grösse zählt! Sondern nur der Spass und die Freude an guten Weinen.

Jedem das Seine

Er mags weiss, sie mags rot. Sie liebt es trocken, er süss. Konfliktpotenzial? Mitnichten. Mit einer Demi-bouteille sind beide bestens versorgt. Das gilt vor allem im Restaurant: Schauen Sie das nächste Mal gezielt auf die Auswahl an halben Flaschen, viele Lokale sind darin gut bestückt. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären ...

Autofahren ohne Reue

Eine ganze Flasche im Restaurant stellt immer ein Dilemma dar: Austrinken und womöglich – allem dazwischengeschalteten Wasser zum Trotz – nicht mehr ganz unter der Promillegrenze liegen, oder die angebrochene Flasche am Ende des Abends stehen lassen? Beides tut weh. Und muss nicht sein: Eine kleine Flasche, zu zweit geteilt, wird immer leer und macht nie betrunken.

«Nicht die Grösse zählt, sondern die Freude an guten Weinen.»

 

Keine Reste!

Dasselbe funktioniert übrigens zu Hause. Auch da sorgt die 0,375-Liter-Grösse dafür, dass es am Ende des Abends keine Reste gibt. Denn wer will schon ständig den Kühlschrank voller angebrochener Flaschen haben? Eine saubere Lösung.

Frühreif, trinkreif

Ein Nachteil kleiner Flaschen jedoch ist, dass Wein in ihnen schneller reift. Das liegt am Verhältnis von Inhalt zu Luft im Flaschenhals. Sauerstoff lässt Wein oxidieren, darum altert er in der Demi-bouteille deutlich schneller. Dies kann aber auch von Vorteil sein. Nämlich bei Weinen, auf die man üblicherweise lange warten muss. Beispiel Bordeaux: Der Jahrgang 2015 ist zurzeit eigentlich noch zu jung zum Trinken. Wer ihn jetzt öffnet, kriegt die kalte Schulter gezeigt. Er gibt sich ruppig und abweisend. In Mini aber ist er schon ganz handzahm. Ähnliches gilt für Barolo oder Burgunder. Machen Sie sich dieses Phänomen zunutze und kürzen Sie das Warten ab.

Perfekt für die Hobby- Degustation

Sie möchten mit Freunden eine spielerische Blindprobe machen? Ihre Nase trainieren? Verschiedene Rebsorten kennenlernen? Voilà, auch dafür sind Kleinformate perfekt. Viel Freude beim Experimentieren!