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Familie

Finn und Lenn bei der Feuerwehr

Einmal in einem echten Feuerwehrauto sitzen diesen Herzenswunsch will Urs Bläsi seinen beiden Grosskindern Finn und Lenn erfüllen. Das Rentier Remy und Coop helfen ihm dabei gerne.

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Mischa Scherrer
19. Dezember 2016

Action pur: Finn und Lenn auf Entdeckungstour bei der Feuerwehr Rapperswil-Jona.


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Grossvater Urs Bläsi war während Jahren für eine Miliz-Feuerwehr im Einsatz. Es ist also nicht weiter erstaunlich, dass seine vierjährigen Enkelbuben Finn und Lenn laut juchzen, als sie erfahren, dass sich auch ihr Herzenswunsch erfüllt: gemeinsam die Feuerwehr von Rapperswil-Jona besuchen.

Die beiden Vierjährigen können es kaum erwarten. Das merkt auch Feuerwehrkommandant Roland Meier, als er die Spitzbuben begrüsst und ihnen eine Dächlikappe als kleines Willkommensgeschenk überreicht. Darauf leuchtet das Logo Feuerwehr Rapperswil-Jona. Wow, finden die beiden kleinen Feuerwehrfans, und wollen die Mützen gar nicht mehr ablegen.

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Urs Bläsi mit seinen beiden Enkelbuben.

Mit einer Ausnahme: als ihnen Kommandant Meier die Schutzbekleidung zeigt inklusive Helm. Dieser hat es Lenn besonders angetan. Bitte, bitte, darf ich ihn aufsetzen?, fragt er aufgeregt. Schwups, und der rote Helm sitzt auf seinem Kopf. Finn zieht nach, und als die Buben auch noch eine viel zu grosse Schutzjacke übergestreift haben, sieht es aus, als ob zwei Mini-Darth-Vaders den Stützpunkt erobert haben.

Mini-Darth-Vaders: Finn und Lenn in Feuerwehrmontur.

Nun wollen Finn und Lenn sehen, wie die Schutzbekleidung an einem echten Feuerwehrmann aussieht. Kannst du auch die Sauerstoffmaske anziehen? Mit der Sauerstoffflasche, bittet Finn. Roland Meier kommt dem Wunsch nach und erklärt, dass es eine Pressluftflasche sei. Für Details haben die Buben allerdings keine Zeit. Als Meier wie ein echter Fire-Fighter aussieht, sagt Lenn: Kannst du mal herumrennen?! Kommandant Meier nickt und macht ein paar Schritte in Vollmontur. Lenn fällt noch etwas ein: Kannst du mal auf den Knien laufen?! Das interessiert ihn, weil es an den Knien besondere Schoner hat. Opa Bläsi will seinen Enkel schon zurückhalten, aber Kommandant Meier geht lächelnd auf allen Vieren. Sofort machen die Buben mit.

Ich will Spiderman werden. Oder Feuerwehrmann.»

Lenn, 4, Enkel von Urs Bläsi

So viele Fragen!

Plötzlich ruft Finn Feuer! Feuer! Und Lenn ergänzt: Und Schnee! Das haben sie auf einem der Grossbildschirme entdeckt, die in der Halle hängen. Das ist eine Löschübung auf unserem Trainingsgelände, meint der Feuerwehrchef, und das Weisse da ist Lösch-schaum. Nun stehen sie vor dem grossen Feuerwehrauto mit der Drehleiter, mit der ein Feuerwehr-Fighter auf ein Hausdach hochfahren kann. Wow, ruft Lenn, bis aufs Dach! Dürfen wir mal auf die Leiter?! Kommandant Meier sieht ihn streng an. Die Decke in der Feuerwehrstation sei zu niedrig, da könne man keine Leiter ausfahren. Lenn guckt enttäuscht zu Finn.

Roland Meier zeigt den beiden Buben alles von A bis Z.

Plötzlich beginnt Roland Meier zu lächeln. Klar könnt ihr auf die Leiter. Ich fahr nur kurz den Drehleiterwagen auf den Vorplatz. Die Buben vergitzeln fast vor Aufregung. Damit haben sie nicht gerechnet. Und ein paar Minuten später dürfen Finn und Lenn tatsächlich aufs Feuerwehrauto klettern und mit Kommandant Meier in den Korb steigen. Dann geht es ab in die Höhe: 32 Meter hoch und einmal rundherum! Wenn das kein tolles Erlebnis sei, meint Grossvater Bläsi ganz stolz. Er unternehme oft und viel mit den Buben aber so etwas hätten sie noch nicht erlebt. Wie war es?, will er von Lenn und Finn wissen, als diese wieder festen Boden unter den Füssen haben. Megacool! Auch Roland Meier hatte viel Spass und möchte zum Abschied wissen, was die Buben einmal werden möchten. Die Antwort kommt wie aus dem Feuerwehrschlauch geschossen. Spiderman!, meint Lenn. Und ich Superman!, ergänzt Finn. Und wenn sie das dann nicht mehr seien, dann Feuerwehrmann.