Wann entstehen Lawinen? | Coopzeitung
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Wann entstehen Lawinen?

Wenn ungunstige Faktoren zusammenspielen.

12. Februar 2013
Der Hang muss steil sein so steil wie eine Rutschbahn auf dem Spielplatz. Oder gemessen mit dem Skistock: halbe Höhe auf ganze Länge. An Schattenhängen sind Lawinen besonders häufig. Eine instabile Schicht schwächt den Aufbau. Sie entsteht, wenn Neuschnee auf harten Altschnee fällt. Auch Regen schwächt. Er wird aufgesaugt und vergrössert die Lawinengefahr, weil das Gewicht steigt. Wind und Sonne: Starker Wind formt an Kämmen uberhängende Wächten und darunter instabile Ansammlungen von Triebschnee. Sie drohen als Lawine talwärts zu donnern. Die schwache Januarsonne verfestigt die Schneemassen, die warme Märzensonne aber bewirkt das Gegenteil. Etwas muss die Lawine auslösen. Etwa eine Sprengung. Damit werden Lawinen heruntergeholt, um Pisten zu sichern. Oft aber erfolgt die Auslösung ausserhalb der Pisten durch rucksichtslose Dummköpfe, welche weder lokale Vorschriften noch Bulletins des Instituts fur Schnee- und Lawinenforschung SLF beachten. Dass sie dabei auch andere in Lebensgefahr bringen, ist ihnen wurscht. Lawinenunglucke: Wenn sie sich häufen, spricht man von einem Lawinenwinter. Im Winter 1950/51 gabs in der Schweiz viermal so viel Schnee als normal. Dann regnete es. Weit uber 1000 Lawinen kamen runter. Man beklagte 98 Tote.

Der Hang muss steil sein so steil wie eine Rutschbahn auf dem Spielplatz. Oder gemessen mit dem Skistock: halbe Höhe auf ganze Länge. An Schattenhängen sind Lawinen besonders häufig. Eine instabile Schicht schwächt den Aufbau. Sie entsteht, wenn Neuschnee auf harten Altschnee fällt. Auch Regen schwächt. Er wird aufgesaugt und vergrössert die Lawinengefahr, weil das Gewicht steigt. Wind und Sonne: Starker Wind formt an Kämmen uberhängende Wächten und darunter instabile Ansammlungen von Triebschnee. Sie drohen als Lawine talwärts zu donnern. Die schwache Januarsonne verfestigt die Schneemassen, die warme Märzensonne aber bewirkt das Gegenteil. Etwas muss die Lawine auslösen. Etwa eine Sprengung. Damit werden Lawinen heruntergeholt, um Pisten zu sichern. Oft aber erfolgt die Auslösung ausserhalb der Pisten durch rucksichtslose Dummköpfe, welche weder lokale Vorschriften noch Bulletins des Instituts fur Schnee- und Lawinenforschung SLF beachten. Dass sie dabei auch andere in Lebensgefahr bringen, ist ihnen wurscht. Lawinenunglucke: Wenn sie sich häufen, spricht man von einem Lawinenwinter. Im Winter 1950/51 gabs in der Schweiz viermal so viel Schnee als normal. Dann regnete es. Weit uber 1000 Lawinen kamen runter. Man beklagte 98 Tote.

Eine instabile Schicht schwächt den Aufbau. Sie entsteht, wenn Neuschnee auf harten Altschnee fällt. Auch Regen schwächt. Er wird aufgesaugt und vergrössert die Lawinengefahr, weil das Gewicht steigt.

Wind und Sonne: Starker Wind formt an Kämmen uberhängende Wächten und darunter instabile Ansammlungen von Triebschnee. Sie drohen als Lawine talwärts zu donnern. Die schwache Januarsonne verfestigt die Schneemassen, die warme Märzensonne aber bewirkt das Gegenteil.

Etwas muss die Lawine auslösen. Etwa eine Sprengung. Damit werden Lawinen heruntergeholt, um Pisten zu sichern. Oft aber erfolgt die Auslösung ausserhalb der Pisten durch rucksichtslose Dummköpfe, welche weder lokale Vorschriften noch Bulletins des Instituts fur Schnee- und Lawinenforschung SLF beachten. Dass sie dabei auch andere in Lebensgefahr bringen, ist ihnen wurscht.

Lawinenunglucke: Wenn sie sich häufen, spricht man von einem Lawinenwinter. Im Winter 1950/51 gabs in der Schweiz viermal so viel Schnee als normal. Dann regnete es. Weit uber 1000 Lawinen kamen runter. Man beklagte 98 Tote.

Übrigens! Hier erfährst du mehr

Auch 218 v.Chr. war ein Lawinenwinter. Feldherr Hannibal verlor damals nicht nur in Kämpfen, sondern auch durch Lawinen 20'000 Soldaten und alle Kriegselefanten.

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