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Warum gibt es Schaltjahre?

Weil unser Kalender sonst nicht mehr mit der Sonne ubereinstimmt.

16. Dezember 2012
Verspätet: Die Erde braucht 365 plus 0,2425 Tage, um einmal die Sonne zu umrunden. Also ist unser Kalenderjahr fast um einen Vierteltag zu kurz. Aufgerundet: Um die hinteren 0,0025 Tage kummern wir uns später. Jetzt runden wir erst einmal die 0,24 um 0,01 auf zu 0,25, also zu einem Vierteltag. Das ergibt nach 4 Jahren einen ganzen Tag zu wenig. Ausgeglichen: Der Februar hat normalerweise 28 Tage. Alle 4 Jahre wird ein 29. Februar als Schalttag eingefugt. Dadurch dauert das Schaltjahr 366 Tage. Schaltjahre lassen sich jeweils glatt durch 4 teilen. Zum Beispiel 2012. Aber es gibt Ausnahmen. Ausgesetzt: Alle 100 Jahre addieren sich die 0,01 Tage, mit denen wir den Vierteltag aufgerundet haben, wieder zu einem ganzen Tag zu viel. Darum wird in den Jahren, die sich glatt durch 100 teilen lassen, kein Schalttag eingefugt. Zum Beispiel das Jahr 1900. Aber es gibt Ausnahmen. Zuruckgeholt: Die 0,0025 Tage, um die wir uns am Anfang nicht gekummert haben, runden sich alle 400 Jahre wieder zu einem ganzen Tag zu wenig. Also mussen wir in Jahren, die sich glatt durch 400 teilen lassen und naturlich auch durch 100 trotzdem wieder einen Schalttag einfugen. Beispiel: Das Jahr 2000.

Verspätet: Die Erde braucht 365 plus 0,2425 Tage, um einmal die Sonne zu umrunden. Also ist unser Kalenderjahr fast um einen Vierteltag zu kurz. Aufgerundet: Um die hinteren 0,0025 Tage kummern wir uns später. Jetzt runden wir erst einmal die 0,24 um 0,01 auf zu 0,25, also zu einem Vierteltag. Das ergibt nach 4 Jahren einen ganzen Tag zu wenig. Ausgeglichen: Der Februar hat normalerweise 28 Tage. Alle 4 Jahre wird ein 29. Februar als Schalttag eingefugt. Dadurch dauert das Schaltjahr 366 Tage. Schaltjahre lassen sich jeweils glatt durch 4 teilen. Zum Beispiel 2012. Aber es gibt Ausnahmen. Ausgesetzt: Alle 100 Jahre addieren sich die 0,01 Tage, mit denen wir den Vierteltag aufgerundet haben, wieder zu einem ganzen Tag zu viel. Darum wird in den Jahren, die sich glatt durch 100 teilen lassen, kein Schalttag eingefugt. Zum Beispiel das Jahr 1900. Aber es gibt Ausnahmen. Zuruckgeholt: Die 0,0025 Tage, um die wir uns am Anfang nicht gekummert haben, runden sich alle 400 Jahre wieder zu einem ganzen Tag zu wenig. Also mussen wir in Jahren, die sich glatt durch 400 teilen lassen und naturlich auch durch 100 trotzdem wieder einen Schalttag einfugen. Beispiel: Das Jahr 2000.

Aufgerundet: Um die hinteren 0,0025 Tage kummern wir uns später. Jetzt runden wir erst einmal die 0,24 um 0,01 auf zu 0,25, also zu einem Vierteltag. Das ergibt nach 4 Jahren einen ganzen Tag zu wenig.

Ausgeglichen: Der Februar hat normalerweise 28 Tage. Alle 4 Jahre wird ein 29. Februar als Schalttag eingefugt. Dadurch dauert das Schaltjahr 366 Tage. Schaltjahre lassen sich jeweils glatt durch 4 teilen. Zum Beispiel 2012. Aber es gibt Ausnahmen.

Ausgesetzt: Alle 100 Jahre addieren sich die 0,01 Tage, mit denen wir den Vierteltag aufgerundet haben, wieder zu einem ganzen Tag zu viel. Darum wird in den Jahren, die sich glatt durch 100 teilen lassen, kein Schalttag eingefugt. Zum Beispiel das Jahr 1900. Aber es gibt Ausnahmen.

Zuruckgeholt: Die 0,0025 Tage, um die wir uns am Anfang nicht gekummert haben, runden sich alle 400 Jahre wieder zu einem ganzen Tag zu wenig. Also mussen wir in Jahren, die sich glatt durch 400 teilen lassen und naturlich auch durch 100 trotzdem wieder einen Schalttag einfugen. Beispiel: Das Jahr 2000.

Übrigens! Hier erfährst du mehr

Weil die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde gewissen Schwankungen unterworfen ist, kommt es zu kleinen Unstimmigkeiten in der Zeitmessung. Darum wird immer mal wieder eine Sekunde auf der Weltzeituhr dazugeschaltet. Zwischen Juni 1972 und Juni 2012 sind 35 Sekunden hinzugekommen. Dass ihr Kalender nicht mit dem Sonnenjahr ubereinstimmt, haben die Menschen schon vor langer Zeit gemerkt.

Vor rund 5000 Jahren setzten die Babylonier regelmässig Schaltmonate ein, weil ihr normaler Kalender etwa 11 Tage kurzer war als das Sonnenjahr. 238 Jahre vor unserer Zeitrechnung bauten die Ägypter alle 4 Jahre einen Schalttag in ihren Kalender ein. Der römische Herrscher Julius Cäsar liess im Jahre 45 vor unserer Zeitrechnung einen Kalender einfuhren, der alle drei Jahre einen Schalttag vorsah.

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