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Warum hagelt es?

Weil die Regentropfen kalt bekommen.

31. Mai 2013
Aufstieg: Im Fruhling und im Sommer heizt die Sonne den Boden auf. Dadurch steigt warme und feuchte Luft in den Himmel empor, wo sie kondensiert. Aus dem so entstehenden Wasser bilden sich Wassertropfen, die sich schliesslich zu Gewitterwolken sammeln. Diese können bis in eine Höhe von zehn oder zwölf Kilometer reichen. Auf und Ab: In diesen hohen, wasserreichen Wolken manche sprechen auch von Gewitterturmen herrschen starke Auf- und Abwinde. Diese reissen die Regentropfen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern immer wieder mit in die Höhe. Weil es dort oben aber viel kälter ist, gefrieren die Tropfen zu Eis. Fallen die so entstandenen Eiskörner wieder hinab, lagern sich weitere Wassertröpfchen an ihnen an, die ebenfalls gefrieren, wenn die Eiskörner erneut in die Höhe geschleudert werden. Schadensfall: Bei jeder Runde auf dieser Wolken-Achterbahn werden die Hagelkörner grösser. Wenn sie zu schwer geworden sind, fallen sie zur Erde. Im Extremfall können sie die Grösse von Tennisbällen erreichen und grossen Schaden anrichten. Der kleine Unterschied: Hagelkörner sind ubrigens ganz anders aufgebaut als Schneekristalle. Bei diesen gefriert der noch nicht kondensierte Wasserdampf aus der Luft an bereits vorhandenen Keimen und Eisteilchen. Mit der Zeit entstehen so Schneekristalle. Ganz ähnlich verhält es sich beim Reif oder bei Eisblumen auf Fensterscheiben. Wachstum: Ein Hagelkorn kann unterschiedlichste Grössen annehmen.

Aufstieg: Im Fruhling und im Sommer heizt die Sonne den Boden auf. Dadurch steigt warme und feuchte Luft in den Himmel empor, wo sie kondensiert. Aus dem so entstehenden Wasser bilden sich Wassertropfen, die sich schliesslich zu Gewitterwolken sammeln. Diese können bis in eine Höhe von zehn oder zwölf Kilometer reichen. Auf und Ab: In diesen hohen, wasserreichen Wolken manche sprechen auch von Gewitterturmen herrschen starke Auf- und Abwinde. Diese reissen die Regentropfen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern immer wieder mit in die Höhe. Weil es dort oben aber viel kälter ist, gefrieren die Tropfen zu Eis. Fallen die so entstandenen Eiskörner wieder hinab, lagern sich weitere Wassertröpfchen an ihnen an, die ebenfalls gefrieren, wenn die Eiskörner erneut in die Höhe geschleudert werden. Schadensfall: Bei jeder Runde auf dieser Wolken-Achterbahn werden die Hagelkörner grösser. Wenn sie zu schwer geworden sind, fallen sie zur Erde. Im Extremfall können sie die Grösse von Tennisbällen erreichen und grossen Schaden anrichten. Der kleine Unterschied: Hagelkörner sind ubrigens ganz anders aufgebaut als Schneekristalle. Bei diesen gefriert der noch nicht kondensierte Wasserdampf aus der Luft an bereits vorhandenen Keimen und Eisteilchen. Mit der Zeit entstehen so Schneekristalle. Ganz ähnlich verhält es sich beim Reif oder bei Eisblumen auf Fensterscheiben. Wachstum: Ein Hagelkorn kann unterschiedlichste Grössen annehmen.

Auf und Ab: In diesen hohen, wasserreichen Wolken manche sprechen auch von Gewitterturmen herrschen starke Auf- und Abwinde. Diese reissen die Regentropfen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern immer wieder mit in die Höhe. Weil es dort oben aber viel kälter ist, gefrieren die Tropfen zu Eis. Fallen die so entstandenen Eiskörner wieder hinab, lagern sich weitere Wassertröpfchen an ihnen an, die ebenfalls gefrieren, wenn die Eiskörner erneut in die Höhe geschleudert werden.

Schadensfall: Bei jeder Runde auf dieser Wolken-Achterbahn werden die Hagelkörner grösser. Wenn sie zu schwer geworden sind, fallen sie zur Erde. Im Extremfall können sie die Grösse von Tennisbällen erreichen und grossen Schaden anrichten.

Der kleine Unterschied: Hagelkörner sind ubrigens ganz anders aufgebaut als Schneekristalle. Bei diesen gefriert der noch nicht kondensierte Wasserdampf aus der Luft an bereits vorhandenen Keimen und Eisteilchen. Mit der Zeit entstehen so Schneekristalle. Ganz ähnlich verhält es sich beim Reif oder bei Eisblumen auf Fensterscheiben.

Übrigens! Hier erfährst du mehr

Jährlich gehen uber der Schweiz mehrere schwere Hagelgewitter nieder, die Schäden in Millionenhöhe verursachen. So bezahlte im Jahr 2011 allein die Schweizerische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft uber 34,5 Millionen Franken an Geschädigte aus. Insgesamt richten Unwetter in der Schweiz pro Jahr durchschnittlich Schäden in der Höhe von 344 Millionen Franken an.

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