Warum hat die Stunde 60 Minuten und nicht 100? | Coopzeitung
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Warum hat die Stunde 60 Minuten und nicht 100?

Weil wir seit den antiken Völkern der Sumerer und Babylonier, die zur Zeit unserer Pfahlbauer lebten, die Zahl 60 lieben.

30. Dezember 2013
Aber 100 kann man mit den Fingern zählen. 10 mal 10 ist 100. 60 geht auch! Zähle mit dem linken Daumen die Fingerglieder der linken Hand. Beginne mit der Spitze des kleinen Fingers. So kommst du einhändig auf 12. Dafür streckst du rechts den Daumen aus. Nun zählst du links weiter, dann wieder rechts usw. So erhältst du zweihändig 60. Dann ist auch die einhändige 12 eine Lieblingszahl? Richtig. Seit Urzeiten bestimmen Sonne und Mond die Zeit und den Kalender. Wie oft wird es 2014 Vollmond geben? Schau im Kalender nach: 12 mal! Der Mondgott ist Gott des Kalenders. Haben darum Tag und Nacht 12 Stunden? Ja. Am Tag zählt man sie mit der Sonnenuhr ausser bei Wolken natürlich. Die Zahl 12 hat eine Sonderstellung. Ausdrücke wie das Dutzend (12) und das Gros (144, also 12 mal 12) beweisen es, ebenso die 12 Tierkreiszeichen am Himmel und die 12 Sterne der Europaflagge. Nur dumm, dass diese Lieblingszahlen die Zeitrechnungen erschweren! Dafür ist mit ihnen das Teilen einfach. 10 Murmeln lassen sich nur auf 2 Arten gerecht aufteilen: 2 mal 5 und 5 mal 2. Bei 12 Murmeln jedoch hast du doppelt so viele Möglichkeiten: 2 mal 6, dann 3 mal 4, dann 4 mal 3 und schliesslich 6 mal 2.

Aber 100 kann man mit den Fingern zählen. 10 mal 10 ist 100. 60 geht auch! Zähle mit dem linken Daumen die Fingerglieder der linken Hand. Beginne mit der Spitze des kleinen Fingers. So kommst du einhändig auf 12. Dafür streckst du rechts den Daumen aus. Nun zählst du links weiter, dann wieder rechts usw. So erhältst du zweihändig 60. Dann ist auch die einhändige 12 eine Lieblingszahl? Richtig. Seit Urzeiten bestimmen Sonne und Mond die Zeit und den Kalender. Wie oft wird es 2014 Vollmond geben? Schau im Kalender nach: 12 mal! Der Mondgott ist Gott des Kalenders. Haben darum Tag und Nacht 12 Stunden? Ja. Am Tag zählt man sie mit der Sonnenuhr ausser bei Wolken natürlich. Die Zahl 12 hat eine Sonderstellung. Ausdrücke wie das Dutzend (12) und das Gros (144, also 12 mal 12) beweisen es, ebenso die 12 Tierkreiszeichen am Himmel und die 12 Sterne der Europaflagge. Nur dumm, dass diese Lieblingszahlen die Zeitrechnungen erschweren! Dafür ist mit ihnen das Teilen einfach. 10 Murmeln lassen sich nur auf 2 Arten gerecht aufteilen: 2 mal 5 und 5 mal 2. Bei 12 Murmeln jedoch hast du doppelt so viele Möglichkeiten: 2 mal 6, dann 3 mal 4, dann 4 mal 3 und schliesslich 6 mal 2.

Aber 100 kann man mit den Fingern zählen. 10 mal 10 ist 100. 60 geht auch! Zähle mit dem linken Daumen die Fingerglieder der linken Hand. Beginne mit der Spitze des kleinen Fingers. So kommst du einhändig auf 12. Dafür streckst du rechts den Daumen aus. Nun zählst du links weiter, dann wieder rechts usw. So erhältst du zweihändig 60.

Dann ist auch die einhändige 12 eine Lieblingszahl? Richtig. Seit Urzeiten bestimmen Sonne und Mond die Zeit und den Kalender. Wie oft wird es 2014 Vollmond geben? Schau im Kalender nach: 12 mal! Der Mondgott ist Gott des Kalenders. 

Haben darum Tag und Nacht 12 Stunden? Ja. Am Tag zählt man sie mit der Sonnenuhr ausser bei Wolken natürlich. Die Zahl 12 hat eine Sonderstellung. Ausdrücke wie das Dutzend (12) und das Gros (144, also 12 mal 12) beweisen es, ebenso die 12 Tierkreiszeichen am Himmel und die 12 Sterne der Europaflagge. 

Nur dumm, dass diese Lieblingszahlen die Zeitrechnungen erschweren! Dafür ist mit ihnen das Teilen einfach. 10 Murmeln lassen sich nur auf 2 Arten gerecht aufteilen: 2 mal 5 und 5 mal 2. Bei 12 Murmeln jedoch hast du doppelt so viele Möglichkeiten: 2 mal 6, dann 3 mal 4, dann 4 mal 3 und schliesslich 6 mal 2. 

Übrigens! Hier erfährst du mehr

Weil in Australien das Klima anders ist als bei uns, fallen auch die Weihnachtsfeiern anders aus. Sehr beliebt sind die so genannten Carols by Candlelight, bei denen sich die Australier versammeln, um gemeinsam bei Kerzenschein Weihnachtslieder zu singen. Entstanden ist der Brauch 1938 in der Stadt Melbourne. Inzwischen pilgern jedes Jahr an Weihnachten Hundertausende in Melbourne, Sydney und anderen Städten ins Freie, bringen eine Kerze mit und setzen sich auf einer Picknickdecke aufs Gras, um gemeinsam mit Symphonieorchestern, bekannten Sängerinnen und Sängern sowie mit Chören die alten Weihnachtslieder zu singen.


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