Wie funktioniert der Kompass? | Coopzeitung
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Wie funktioniert der Kompass?

Die Erde ist ein riesiger Magnet, der die kleine Magnetnadel im Kompass nach Norden richtet.

15. Januar 2013
Ist die Erde ein Magnet? Ja, aber sie besteht nicht wie die Kompassnadel aus festem Eisen. Das Magnetfeld der Erde entsteht im Erdinneren bei uber 4000 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur ist Eisen geschmolzen. Es fliesst als gewaltiger Strom umher und erzeugt dabei ein Magnetfeld wie der Dynamo deines Velos. Bleibt die Fliessrichtung konstant? Nein, sie wechselt. Darum wandert der arktische Magnetpol knapp einen Kilometer pro Woche und liegt nie genau auf dem Nordpol. Diese Abweichung heisst Deklination. Man muss sie beim Arbeiten mit dem Kompass berucksichtigen. Alle paar Hunderttausend Jahre herrscht Chaos. Die Pole tauschen die Plätze. Woher weiss man das? Der französische Geophysiker Bernard Brunhes entdeckte 1905 in alter Vulkanlava magnetische Teilchen, die nach Suden zeigten. Also lag der Magnetpol beim Erstarren der Lava am Sudpol. Braucht es im Zeitalter von GPS noch Kompasse? Sicher. Überall dort, wo man keine freie Sicht auf den Himmel hat. Oder wenn im GPS die Batterie schlappmacht.

Ist die Erde ein Magnet? Ja, aber sie besteht nicht wie die Kompassnadel aus festem Eisen. Das Magnetfeld der Erde entsteht im Erdinneren bei uber 4000 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur ist Eisen geschmolzen. Es fliesst als gewaltiger Strom umher und erzeugt dabei ein Magnetfeld wie der Dynamo deines Velos. Bleibt die Fliessrichtung konstant? Nein, sie wechselt. Darum wandert der arktische Magnetpol knapp einen Kilometer pro Woche und liegt nie genau auf dem Nordpol. Diese Abweichung heisst Deklination. Man muss sie beim Arbeiten mit dem Kompass berucksichtigen. Alle paar Hunderttausend Jahre herrscht Chaos. Die Pole tauschen die Plätze. Woher weiss man das? Der französische Geophysiker Bernard Brunhes entdeckte 1905 in alter Vulkanlava magnetische Teilchen, die nach Suden zeigten. Also lag der Magnetpol beim Erstarren der Lava am Sudpol. Braucht es im Zeitalter von GPS noch Kompasse? Sicher. Überall dort, wo man keine freie Sicht auf den Himmel hat. Oder wenn im GPS die Batterie schlappmacht.

Bleibt die Fliessrichtung konstant? Nein, sie wechselt. Darum wandert der arktische Magnetpol knapp einen Kilometer pro Woche und liegt nie genau auf dem Nordpol. Diese Abweichung heisst Deklination. Man muss sie beim Arbeiten mit dem Kompass berucksichtigen. Alle paar Hunderttausend Jahre herrscht Chaos. Die Pole tauschen die Plätze.

Woher weiss man das? Der französische Geophysiker Bernard Brunhes entdeckte 1905 in alter Vulkanlava magnetische Teilchen, die nach Suden zeigten. Also lag der Magnetpol beim Erstarren der Lava am Sudpol.

Braucht es im Zeitalter von GPS noch Kompasse? Sicher. Überall dort, wo man keine freie Sicht auf den Himmel hat. Oder wenn im GPS die Batterie schlappmacht.

Übrigens! Hier erfährst du mehr

Tiere waren zuerst. Lange vor den Menschen orientierten sich Bienen, Zugvögel und Haie nach ihrem inneren Kompass.

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