Warum ist die Banane krum? | Coopzeitung
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Warum ist die Banane krum?

Schwerkraft und Sonne sind daran schuld

10. März 2014
Bananen wachsen in den Tropen, wo es während des ganzen Jahres warm und feucht ist. Sie haben keinen festen Stamm wie Bäume, sondern grosse steife Blätter, die dicht aneinander liegen. Diese so genannten Bananenpflanzen können je nach Art bis zu 6 Meter hoch werden. Wie alle Früchte (Bananen sind botanisch gesehen eigentlich Beeren), entstehen Bananen aus Blüten und so ist es nur ein einziges Mal in ihrem Leben, dass die Bananenpflanzen Früchte tragen. Die heranwachsenden Bananen sind zunächst von Deckblättern umschlossen, die sie schützen. Da sie mit zunehmender Grösse auch immer schwerer werden, senken sich die Stauden nach unten, Richtung Boden. Die Deckblätter fallen ab, sobald die Bananen gross genug sind und ihren Schutz nicht mehr brauchen. Wie alle Pflanzen streben sie jetzt der Sonne entgegen und wachsen nach oben. So bekommen sie ihr krummes Aussehen. Sie enthält den gleichen Farbstoff (Xanthophyll), der bei uns im Herbst die Blätter an den Bäumen gelb werden lässt. Damit sie bei uns in den Läden mit der richtigen Reife ankommen, verwendet man einen Trick: Bananen werden grün geerntet, auf ihrer langen Reise kühl gelagert und dann in Reifehäusern mit Ethylen begast. Durch Ethylen kann man die Gelbfärbung und den Reifevorgang steuern und sogar beschleunigen. Leider macht ein giftiger Schimmel- pilz einigen Bananensorten zu schaffen. Er lässt die Pflanzen verkümmern und macht die Früchte ungeniessbar. Bisher konnte noch kein Gegenmittel gefunden werden.

Bananen wachsen in den Tropen, wo es während des ganzen Jahres warm und feucht ist. Sie haben keinen festen Stamm wie Bäume, sondern grosse steife Blätter, die dicht aneinander liegen. Diese so genannten Bananenpflanzen können je nach Art bis zu 6 Meter hoch werden. Wie alle Früchte (Bananen sind botanisch gesehen eigentlich Beeren), entstehen Bananen aus Blüten und so ist es nur ein einziges Mal in ihrem Leben, dass die Bananenpflanzen Früchte tragen. Die heranwachsenden Bananen sind zunächst von Deckblättern umschlossen, die sie schützen. Da sie mit zunehmender Grösse auch immer schwerer werden, senken sich die Stauden nach unten, Richtung Boden. Die Deckblätter fallen ab, sobald die Bananen gross genug sind und ihren Schutz nicht mehr brauchen. Wie alle Pflanzen streben sie jetzt der Sonne entgegen und wachsen nach oben. So bekommen sie ihr krummes Aussehen. Sie enthält den gleichen Farbstoff (Xanthophyll), der bei uns im Herbst die Blätter an den Bäumen gelb werden lässt. Damit sie bei uns in den Läden mit der richtigen Reife ankommen, verwendet man einen Trick: Bananen werden grün geerntet, auf ihrer langen Reise kühl gelagert und dann in Reifehäusern mit Ethylen begast. Durch Ethylen kann man die Gelbfärbung und den Reifevorgang steuern und sogar beschleunigen. Leider macht ein giftiger Schimmel- pilz einigen Bananensorten zu schaffen. Er lässt die Pflanzen verkümmern und macht die Früchte ungeniessbar. Bisher konnte noch kein Gegenmittel gefunden werden.

Die heranwachsenden Bananen sind zunächst von Deckblättern umschlossen, die sie schützen. Da sie mit zunehmender Grösse auch immer schwerer werden, senken sich die Stauden nach unten, Richtung Boden. Die Deckblätter fallen ab, sobald die Bananen gross genug sind und ihren Schutz nicht mehr brauchen. Wie alle Pflanzen streben sie jetzt der Sonne entgegen und wachsen nach oben. So bekommen sie ihr krummes Aussehen.

Sie enthält den gleichen Farbstoff (Xanthophyll), der bei uns im Herbst die Blätter an den Bäumen gelb werden lässt. Damit sie bei uns in den Läden mit der richtigen Reife ankommen, verwendet man einen Trick: Bananen werden grün geerntet, auf ihrer langen Reise kühl gelagert und dann in Reifehäusern mit Ethylen begast. Durch Ethylen kann man die Gelbfärbung und den Reifevorgang steuern und sogar beschleunigen.

Leider macht ein giftiger Schimmel- pilz einigen Bananensorten zu schaffen. Er lässt die Pflanzen verkümmern und macht die Früchte ungeniessbar. Bisher konnte noch kein Gegenmittel gefunden werden.

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