Warum klebt Kaugummi? | Coopzeitung
X

Beliebte Themen

Familie

Warum klebt Kaugummi?

Weil er sich in allen Ritzen festkrallt.

09. Juni 2014
Weich und wasserabweisend: In der Verpackung ist Kaugummi hart. Erst im Mund wird er durchs Kauen und die Körperwärme weich. Weil Spucke zu 99 Prozent aus Wasser besteht, Zähne und Mundschleimhaut so ständig von Wasser umgeben sind und zudem die Kaumasse wasserabweisend ist, klebt Kaugummi jedoch nicht im Mund fest. Flach und fest: Spuckt ein Mensch seinen Kaugummi auf den Boden, so ist das zwar nicht die feine Art, doch noch lässt er sich problemlos ablösen. Schwierig wird es erst, wenn jemand drauftritt und der Kaugummi somit in sämtliche Asphaltritzen gedrückt wird. Zudem trocknet er an der Luft und wird steinhart zwischen Kaugummi unter Unterlage ist eine dauerhafte Verbindung entstanden. Zieht man daran, löst sich die Haftung zwischen Kaugummi und Oberfläche nicht, sondern die Moleküle der Kunststoffe im Kaugummi dehnen sich er zieht Fäden. Dasselbe geschieht auch auf anderen Flächen mit kleinsten Löchern oder Ritzen. Klirrend und kalt: Weder Bakterien noch UV-Strahlung noch Wärme können Kaugummis etwas anhaben. Bei gleichbleibenden Temperaturen dauert es ungefähr fünf Jahre, bis sich der Chautschgi zersetzt. Einzig Kälte verträgt er nicht. Darum legt man auch kaugummi-verseuchte Kleidungsstücke oder Schuhe am besten für ein paar Stunden in den Tiefkühler danach lässt sich der Kaugummi problemlos entfernen. Neu und natürlich: Die Rufe nach einem Kaugummi, der nicht mehr überall klebt, werden immer lauter. Die gesuchte Alternative könnte Chicza (Tschicktsa ausgesprochen) heissen. Basis dieser Kaumasse ist von einem Regenwaldbaum in Mexiko gewonnener Natur-Latex, der mit natürlichen Waxen verschmolzen, biologischen Süssmitteln sowie natürlichen Geschmacksstoffen vermischt und anschliessend zu kleinen, schokoladeähnlichen Tafeln gepresst wird. Dieser Natur-Kaugummi klebt nicht und ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar.

Weich und wasserabweisend: In der Verpackung ist Kaugummi hart. Erst im Mund wird er durchs Kauen und die Körperwärme weich. Weil Spucke zu 99 Prozent aus Wasser besteht, Zähne und Mundschleimhaut so ständig von Wasser umgeben sind und zudem die Kaumasse wasserabweisend ist, klebt Kaugummi jedoch nicht im Mund fest. Flach und fest: Spuckt ein Mensch seinen Kaugummi auf den Boden, so ist das zwar nicht die feine Art, doch noch lässt er sich problemlos ablösen. Schwierig wird es erst, wenn jemand drauftritt und der Kaugummi somit in sämtliche Asphaltritzen gedrückt wird. Zudem trocknet er an der Luft und wird steinhart zwischen Kaugummi unter Unterlage ist eine dauerhafte Verbindung entstanden. Zieht man daran, löst sich die Haftung zwischen Kaugummi und Oberfläche nicht, sondern die Moleküle der Kunststoffe im Kaugummi dehnen sich er zieht Fäden. Dasselbe geschieht auch auf anderen Flächen mit kleinsten Löchern oder Ritzen. Klirrend und kalt: Weder Bakterien noch UV-Strahlung noch Wärme können Kaugummis etwas anhaben. Bei gleichbleibenden Temperaturen dauert es ungefähr fünf Jahre, bis sich der Chautschgi zersetzt. Einzig Kälte verträgt er nicht. Darum legt man auch kaugummi-verseuchte Kleidungsstücke oder Schuhe am besten für ein paar Stunden in den Tiefkühler danach lässt sich der Kaugummi problemlos entfernen. Neu und natürlich: Die Rufe nach einem Kaugummi, der nicht mehr überall klebt, werden immer lauter. Die gesuchte Alternative könnte Chicza (Tschicktsa ausgesprochen) heissen. Basis dieser Kaumasse ist von einem Regenwaldbaum in Mexiko gewonnener Natur-Latex, der mit natürlichen Waxen verschmolzen, biologischen Süssmitteln sowie natürlichen Geschmacksstoffen vermischt und anschliessend zu kleinen, schokoladeähnlichen Tafeln gepresst wird. Dieser Natur-Kaugummi klebt nicht und ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar.

Klirrend und kalt: Weder Bakterien noch UV-Strahlung noch Wärme können Kaugummis etwas anhaben. Bei gleichbleibenden Temperaturen dauert es ungefähr fünf Jahre, bis sich der Chautschgi zersetzt. Einzig Kälte verträgt er nicht. Darum legt man auch kaugummi-verseuchte Kleidungsstücke oder Schuhe am besten für ein paar Stunden in den Tiefkühler danach lässt sich der Kaugummi problemlos entfernen.

Neu und natürlich: Die Rufe nach einem Kaugummi, der nicht mehr überall klebt, werden immer lauter. Die gesuchte Alternative könnte Chicza (Tschicktsa ausgesprochen) heissen. Basis dieser Kaumasse ist von einem Regenwaldbaum in Mexiko gewonnener Natur-Latex, der mit natürlichen Waxen verschmolzen, biologischen Süssmitteln sowie natürlichen Geschmacksstoffen vermischt und anschliessend zu kleinen, schokoladeähnlichen Tafeln gepresst wird. Dieser Natur-Kaugummi klebt nicht und ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar.

Übrigens! Hier erfährst du mehr

Auf den Boden gespuckte Kaugummis sind eine regelrechte Plage, denn sie sind biologisch schlecht abbaubar und überdauern auf Trottoirs und Strassen Jahre. Überall auf der Welt geben die Städte jährlich Millionen für die Entfernung von Kaugummiflecken von Strassen und Plätzen aus. Manche Städte können sich das schon gar nicht mehr leisten. Aus diesem Grund ist in einigen Ländern die Einführung einer Kaugummi-Steuer ein Thema jedes Päckchen soll ein bisschen mehr kosten und das Geld zur Reinigung der Strassen verwendet werden. Noch strenger ist man in Singapur: Dort wurden 1992 die Herstellung sowie der Import von Kaugummi verboten. Wer trotzdem Chautschgi kaufte oder kaute, dem drohte eine Gefängnisstrafe. Seit zehn Jahren gibt es Kaugummi in Singapur wieder zu kaufen allerdings nur in Apotheken und nur gegen Angabe von Namen und Passnummer.

Hier noch ein cooler Kaugummi-Trick:


PDF herunterladen
Zurück