Warum laufen Krabben seitwärts? | Coopzeitung
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Warum laufen Krabben seitwärts?

Weil sie sonst stolpern würden.

09. September 2014

Viele Beine, wenig Platz: Wer eine Krabbe umdreht, merkt bald, warum Krabben seitwärts flüchten. Ihr Panzer ist kurz und breit. Neben den beiden grossen Scheren, die nichts anderes als umfunktionierte Beine sind, verfügen sie über acht Beine. Im Gegensatz zu beispielsweise Hummern, deren Körper lang gestreckt ist, liegen bei Krabben die Beine auf beiden Körperseiten eng aneinander.

Seitensprung: Der seitliche Abstand dagegen ist viel grösser der Ansatz der rechten und linken Beine liegt weiter auseinander. Das bedeutet nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, sondern auch keinen Beinsalat und höhere Geschwindigkeit. Praktisch: Verliert die Krabbe ein Bein, so wächst es wieder nach.

Stolperbeine: Droht Gefahr, muss die Krabbe flüchten. Würde sie dies nun vorwärts tun, geriete sie bald ins Straucheln, weil ihre Beine so eng beieinander liegen. Das arme Tier hätte also den sprichwörtlichen Knoten in den Beinen.

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Es gibt ungefähr 6800 verschiedene Krabben. Die meisten von ihnen leben im Meer, einige jedoch auch im Süsswasser oder sogar an Land. Die Lebenserwartung der Tiere ist ganz unterschiedlich: So werden Strandkrabben in der Regel 4 bis 6 Jahre alt, Königskrabben dagegen erreichen ein Alter von zirka 30 Jahren. Ein paar Krabben- und Krebsarten werden wegen ihres zarten und bekömmlichen Fleisches gerne und häufig verspeist. Zu den bei Feinschmeckern beliebtesten Arten gehören Taschenkrebse, Königskrabben, Blaukrabben, Strandkrabben, Seespinnen und japanische Riesenkrabben.

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