Warum werden im Wasser Hände und Füsse schrumpelig? | Coopzeitung
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Warum werden im Wasser Hände und Füsse schrumpelig?

Langsam kommen die Forscher der Sache auf die Spur.

17. März 2014
Wer lange badet oder lange Geschirr spült, bekommt Schrumpelfinger und/oder Schrumpelfüsse. Die Haut wellt sich und scheint aufgequollen zu sein. Lange dachte man, die oberste Hautschicht sauge sich mit Wasser voll und liesse deshalb Hände und Füsse schrumpeln. Doch das stimmt gar nicht! Tatsächlich ziehen sich die winzigen Blutgefässe unter der Haut zusammen. Und weil sich die Äderchen verengen, wird die Haut nach innen gezogen. Dieser von unserem Nervensystem gesteuerte Ablauf lässt die Schrumpelhaut entstehen. Fragt sich noch, was sich die Natur dabei gedacht hat. So ganz sicher sind sich die Forscher dabei noch nicht. Allerdings haben sie vor nicht allzu langer Zeit herausgefunden, dass der Mensch nasse Gegenstände mit Schrumpelfingern besser greifen kann. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass die Furchen ein Ableitsystem darstellen, welches dafür sorgt, dass das Wasser schnellstmöglich abfliesst und abtropft. Das wiederum verbessert an den Händen die Grifffähigkeit und an den Zehen den Halt. Natürlich wollen die Forscher nun wissen, weshalb die Furchen niemals an trockenen Händen auftreten. Möglicherweise würden sie die Funktion der normalen Rillen beeinträchtigen, welche den Fingerabdruck ausmachen und dem Tastsinn dienen. Doch das muss erst erforscht werden. Noch ist das Rätsel der Schrumpelfinger also nicht vollständig gelöst.

Wer lange badet oder lange Geschirr spült, bekommt Schrumpelfinger und/oder Schrumpelfüsse. Die Haut wellt sich und scheint aufgequollen zu sein. Lange dachte man, die oberste Hautschicht sauge sich mit Wasser voll und liesse deshalb Hände und Füsse schrumpeln. Doch das stimmt gar nicht! Tatsächlich ziehen sich die winzigen Blutgefässe unter der Haut zusammen. Und weil sich die Äderchen verengen, wird die Haut nach innen gezogen. Dieser von unserem Nervensystem gesteuerte Ablauf lässt die Schrumpelhaut entstehen. Fragt sich noch, was sich die Natur dabei gedacht hat. So ganz sicher sind sich die Forscher dabei noch nicht. Allerdings haben sie vor nicht allzu langer Zeit herausgefunden, dass der Mensch nasse Gegenstände mit Schrumpelfingern besser greifen kann. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass die Furchen ein Ableitsystem darstellen, welches dafür sorgt, dass das Wasser schnellstmöglich abfliesst und abtropft. Das wiederum verbessert an den Händen die Grifffähigkeit und an den Zehen den Halt. Natürlich wollen die Forscher nun wissen, weshalb die Furchen niemals an trockenen Händen auftreten. Möglicherweise würden sie die Funktion der normalen Rillen beeinträchtigen, welche den Fingerabdruck ausmachen und dem Tastsinn dienen. Doch das muss erst erforscht werden. Noch ist das Rätsel der Schrumpelfinger also nicht vollständig gelöst.

Lange dachte man, die oberste Hautschicht sauge sich mit Wasser voll und liesse deshalb Hände und Füsse schrumpeln. Doch das stimmt gar nicht! Tatsächlich ziehen sich die winzigen Blutgefässe unter der Haut zusammen. Und weil sich die Äderchen verengen, wird die Haut nach innen gezogen. Dieser von unserem Nervensystem gesteuerte Ablauf lässt die Schrumpelhaut entstehen.

Fragt sich noch, was sich die Natur dabei gedacht hat. So ganz sicher sind sich die Forscher dabei noch nicht. Allerdings haben sie vor nicht allzu langer Zeit herausgefunden, dass der Mensch nasse Gegenstände mit Schrumpelfingern besser greifen kann. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass die Furchen ein Ableitsystem darstellen, welches dafür sorgt, dass das Wasser schnellstmöglich abfliesst und abtropft. Das wiederum verbessert an den Händen die Grifffähigkeit und an den Zehen den Halt.

Natürlich wollen die Forscher nun wissen, weshalb die Furchen niemals an trockenen Händen auftreten. Möglicherweise würden sie die Funktion der normalen Rillen beeinträchtigen, welche den Fingerabdruck ausmachen und dem Tastsinn dienen. Doch das muss erst erforscht werden. Noch ist das Rätsel der Schrumpelfinger also nicht vollständig gelöst.

Übrigens! Hier erfährst du mehr

Die Menschen sind nicht die einzigen Lebewesen mit Schrumpelfingern. Auch bei Makaken einer hauptsächlich in Asien vorkommenden Affenart , die in heissen Quellen sitzen, wurden dieselben Muster an den Händen gesichtet. Forschungen, bei wie vielen und welchen anderen Affenarten dieses Phänomen ebenfalls vorkommt, könnte vielleicht beantworten, zu welchem Zeitpunkt der Evolution und weshalb sich die Schrumpelfinger- und füsse entwickelt haben. Schliesslich sind die Affen ja mehr oder weniger enge Verwandte von uns Menschen.

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