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Warum heisst die Schweiz Schweiz?

20. Juli 2015
Ein Geschichtsschreiber: Den Schwyzer Soldaten kam in den Kriegen der alten Eidgenossen gegen die Habsburger eine tragende Rolle zu. Als die Eidgenossen 1386 bei Sempach das grosse Heer von Herzog Leopold besiegten, berichteten deutsche und österreichische Geschichtsschreiber von der Swiz oder der Sweiz. In einem Rechtsdokument ist erstmals 1415 von den Schweizern die Rede. Ein Schimpfwort: Die Eidgenossen hassten diesen Sammelnamen. Erst als sie im Schwabenkrieg 1499 als Schweizer beschimpft wurden, begannen die in ihrem Stolz verletzten Eidgenossen, sich aus Trotz selbst Schweizer zu nennen. Im 18.Jahrhundert entstand der Begriff schweizerische Eidgenossen und 1803 wurde die Helvetische Republik offiziell in Schweizerische Eidgenossenschaft umbenannt. Ein Einwanderer: Vor langer Zeit blieb der alemannische Stammes- oder Heeresführer Suito mit seinem Gefolge in der Mythen-Region, im heutigen Kanton Schwyz. Man vermutet, dass der Begriff Schwyz auf seinen Namen zurückgeht. 1291 gründeten die Schwyzer mit Urnern und Unterwaldnern den Bund der Waldstätte und damit die Eidgenossenschaft. Eine Autonummer: Der Begriff Helvetier kam im 17.Jahrhundert in Mode in Anlehnung an den gleichnamigen keltischen Stamm, welcher in der Antike auf dem Gebiet der heutigen Schweiz gelebt hatte. 1848 schliesslich wurde die moderne Schweiz gegründet und die Bundesverfassung trat in Kraft. Seither findet sich in Dokumenten, auf Münzen und Siegeln die lateinische Bezeichnung Confoederatio Helvetica so wird keine der vier Landessprachen bevorzugt. Die Abkürzung CH kennt man seit der Unterzeichnung des internationalen Abkommens über die Autokennzeichen anno 1909.  Eine Fahne:  Seit 1889 ist das weisse Kreuz auf rotem Untergrund das offizielle Nationalwappen der Schweiz. Es geht auf die Wappen der Kreuzritter zurück, welche das christliche Symbol auf ihre Banner genommen hatten. 1339 traten die Berner mit einem weissen Kreuz zur Schlacht bei Laupen an. In der Folge war dieses Kreuz immer wieder das Wappen der Eidgenossen, doch erst 1841 wurde es zur gemeinsamen Truppenfahne aller Orte der Eidgenossenschaft ernannt. Die quadratische Form der Schweizer Flagge ist ein nicht von allen gerne gesehener Sonderfall, denn die übrigen 192 UNO-Mitglieder haben eine rechteckige Fahne.

Ein Geschichtsschreiber: Den Schwyzer Soldaten kam in den Kriegen der alten Eidgenossen gegen die Habsburger eine tragende Rolle zu. Als die Eidgenossen 1386 bei Sempach das grosse Heer von Herzog Leopold besiegten, berichteten deutsche und österreichische Geschichtsschreiber von der Swiz oder der Sweiz. In einem Rechtsdokument ist erstmals 1415 von den Schweizern die Rede. Ein Schimpfwort: Die Eidgenossen hassten diesen Sammelnamen. Erst als sie im Schwabenkrieg 1499 als Schweizer beschimpft wurden, begannen die in ihrem Stolz verletzten Eidgenossen, sich aus Trotz selbst Schweizer zu nennen. Im 18.Jahrhundert entstand der Begriff schweizerische Eidgenossen und 1803 wurde die Helvetische Republik offiziell in Schweizerische Eidgenossenschaft umbenannt. Ein Einwanderer: Vor langer Zeit blieb der alemannische Stammes- oder Heeresführer Suito mit seinem Gefolge in der Mythen-Region, im heutigen Kanton Schwyz. Man vermutet, dass der Begriff Schwyz auf seinen Namen zurückgeht. 1291 gründeten die Schwyzer mit Urnern und Unterwaldnern den Bund der Waldstätte und damit die Eidgenossenschaft. Eine Autonummer: Der Begriff Helvetier kam im 17.Jahrhundert in Mode in Anlehnung an den gleichnamigen keltischen Stamm, welcher in der Antike auf dem Gebiet der heutigen Schweiz gelebt hatte. 1848 schliesslich wurde die moderne Schweiz gegründet und die Bundesverfassung trat in Kraft. Seither findet sich in Dokumenten, auf Münzen und Siegeln die lateinische Bezeichnung Confoederatio Helvetica so wird keine der vier Landessprachen bevorzugt. Die Abkürzung CH kennt man seit der Unterzeichnung des internationalen Abkommens über die Autokennzeichen anno 1909. Eine Fahne: Seit 1889 ist das weisse Kreuz auf rotem Untergrund das offizielle Nationalwappen der Schweiz. Es geht auf die Wappen der Kreuzritter zurück, welche das christliche Symbol auf ihre Banner genommen hatten. 1339 traten die Berner mit einem weissen Kreuz zur Schlacht bei Laupen an. In der Folge war dieses Kreuz immer wieder das Wappen der Eidgenossen, doch erst 1841 wurde es zur gemeinsamen Truppenfahne aller Orte der Eidgenossenschaft ernannt. Die quadratische Form der Schweizer Flagge ist ein nicht von allen gerne gesehener Sonderfall, denn die übrigen 192 UNO-Mitglieder haben eine rechteckige Fahne.

Ein Schimpfwort: Die Eidgenossen hassten diesen Sammelnamen. Erst als sie im Schwabenkrieg 1499 als Schweizer beschimpft wurden, begannen die in ihrem Stolz verletzten Eidgenossen, sich aus Trotz selbst Schweizer zu nennen. Im 18.Jahrhundert entstand der Begriff schweizerische Eidgenossen und 1803 wurde die Helvetische Republik offiziell in Schweizerische Eidgenossenschaft umbenannt.

Ein Einwanderer: Vor langer Zeit blieb der alemannische Stammes- oder Heeresführer Suito mit seinem Gefolge in der Mythen-Region, im heutigen Kanton Schwyz. Man vermutet, dass der Begriff Schwyz auf seinen Namen zurückgeht. 1291 gründeten die Schwyzer mit Urnern und Unterwaldnern den Bund der Waldstätte und damit die Eidgenossenschaft.

Eine Autonummer: Der Begriff Helvetier kam im 17.Jahrhundert in Mode in Anlehnung an den gleichnamigen keltischen Stamm, welcher in der Antike auf dem Gebiet der heutigen Schweiz gelebt hatte. 1848 schliesslich wurde die moderne Schweiz gegründet und die Bundesverfassung trat in Kraft. Seither findet sich in Dokumenten, auf Münzen und Siegeln die lateinische Bezeichnung Confoederatio Helvetica so wird keine der vier Landessprachen bevorzugt. Die Abkürzung CH kennt man seit der Unterzeichnung des internationalen Abkommens über die Autokennzeichen anno 1909.

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