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Wie entstehen Diamanten?

Vasco (9) aus Chur GR

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OCCULUS ILLUSTRATION GMBH / WWW.OCULUS-ILLUSTRATION.CH
08. Oktober 2018

Etwa 150 Kilometer unter der Erdkruste geschah vor Millionen von Jahren Wunderbares: Bei einem Druck von zirka 67 000 Bar und Temperaturen von 2000 Grad Celsius entstanden aus dem Mineral Graphit Diamanten. Graphit wird auch für die Batterien von E-Bikes oder Elektroautos benötigt. Die Diamanten «wuchsen» in einem Muttergestein, dem sogenannten Kimberlit oder blaue Erde. Ausbrechende Vulkane spien und speien die wertvollen Steine zusammen mit der Lava aus.

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 Bei primären Vorkommen werden die Diamanten dort gefunden, wo sie an die Erdoberfläche gelangten. Bei sekundären Vorkommen wurden die Glitzersteine von Wind und/oder Wasser weit von ihrem Ursprungsort wegtransportiert.
1961 entdeckte man den ersten Diamanten auf dem Meeresgrund.
 

Im 13. Jahrhundert «erfand» man die Bearbeitung von Diamanten.

 Die Masseinheit für das Gewicht eines Diamanten heisst Karat. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm.
Einer der berühmtesten Diamanten ist der 1905 in Südafrika gefundene «Cullian». Er wog 3106 Karat (621,2 g) und wurde in 105 Steine aufgespalten.