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Für schlaue Ermittler

Wer einmal in die Rolle des Detektivs schlüpfen will wie in den TV-Krimiserien CSI oder Bones, der ist beim Experimentierkasten Finger-Abdrücke richtig.

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zVg
08. Mai 2017

Spieleranzahl: ab 1
Geeignet für Spieler ab: 8 Jahren
Dauer: 20 30 Minuten
Preis: Fr. 13.90 (erhältlich bei Coop City)
Verlag: Kosmos

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Während in China bereits in der Tang-Dynastie (618 bis 907 n. Chr.) Fingerabdrücke zur Identifikation von Menschen benutzt wurden, stellte man in der westlichen Welt erst im 19.Jahrhundert fest, dass die Hautlinien an Handinnenseiten und Fusssohlen für jeden Menschen einzigartig sind selbst eineiige Zwillinge haben unterschiedliche. Schnell machte sich das auch die Kriminalistik zunutze. So wurde 1892 in Buenos Aires der erste Mord mithilfe von Fingerabdrücken aufgeklärt. In der Schweiz führte man 1913 eine zentrale Schweizer Datensammlung für Fingerabdrücke ein bis heute ein wichtiges Element zur Verbrechensbekämpfung.

Mit dem Mitbring-Experimentierkasten können die Kinder nun selbst auf die Suche nach Fingerabdrücken gehen, diese mit Graphitpulver sichtbar machen, untereinander vergleichen und eine Menge über Bögen, Schlaufen und Knäuel lernen. Ausserdem können sie sich sogar eine eigene Abdruckkartei anlegen.

Fazit: Der Umgang mit dem Pulver ist nicht ganz einfach, zu schnell schüttet man zu viel auf den vermeintlichen Abdruck und erkennt ausser einer einzigen Sauerei nicht mehr viel. Daher sollte der Umgang erst geübt werden. Dann aber fühlt sich jeder wie Sherlock Holmes persönlich oder wie Sonderermittlerin Temperance Bones Brennan.

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