X

Beliebte Themen

Spieletipp

«L.A.M.A.»

05. August 2019

Glücksfaktor

Strategiefaktor

Spieltempo

Komplexität

Spieleranzahl: 2 bis 6
Geeignet für Spieler ab: 8 Jahren 
Dauer: ca. 20 Minuten
Preis: Fr. 12.95
Verlag: Amigo
Autoren: Reiner Knizia

Ablegen, was das Zeug hält!

Mit dem Tier aus den südamerikanischen Anden hat «L.A.M.A.» nichts zu tun, denn die vier Buchstaben sind eine Abkürzung für «Lege alle Minuspunkte ab». Und damit ist das Prinzip des kurzweiligen Kartenspiels schon erklärt. 

Um was geht’s? Jeder Spieler erhält sechs Karten zufällig und verdeckt auf die Hand. Die Karten tragen Zahlenwerte von 1 bis 6; zudem gibt es Lama-Karten. Jetzt geht es reium und jeder muss eine Karte mit dem gleichen oder einem um 1 höheren Zahlenwert legen, als es die Karte auf dem offenen Stapel zeigt. Ziel ist es, so viele hohe Karten so schnell wie möglich abzulegen. Denn am Ende zählen die Karten auf der Hand als Minuspunkte. Wenn man einmal nicht kann, hat man die Wahl: Entweder man zieht eine weitere Karte vom verdeckten Stapel oder man gibt auf. Das ist sinnvoll dann, wenn man nur Karten mit niedrigen Zahlenwerten auf der Hand hat. Interessant ist auch, dass gleiche Werte am Ende nur einmal zählt. Hat man also nur noch drei Karten mit Wert 1 auf der Hand, zählen diese am Ende nur als ein Minuspunkt. Wer alle Karten abgeworfen hat, gewinnt die Runde. Und darf sogar, eventuell vorher gesammelte Minuspunkte wieder abgeben.

Fazit: Irgendwie erinnert «L.A.M.A.» stark an «Uno». Aber warum soll man nicht ein bewährtes Spieleprinzip weiterentwickeln? Das Besondere am Kartenspiel ist vor allem die Wertung am Ende. Denn die Regel, das gleiche Zahlen nur einmal zählen, lässt das Spielgeschehen ganz schön durcheinanderwirbeln.