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Spieletipp

Chalktivity

FOTOS
Beatrice Thommen-Stöckli
08. Juli 2019

Glücksfaktor

Strategiefaktor

Spieltempo

Komplexität

Spieleranzahl: beliebig viele Personen
Geeignet für Spieler ab 4 Jahren
Dauer: unbegrenzt 
Preis: Fr. 14.95 (Spielball), erhältlich in grösseren Coop-Läden und bei Coop City, nur solange Vorrat
Verlag: Jumbo
Autor: nicht bekannt


Outdoor-Spiel

Mit Kreide spielen die Kinder dieser Welt schon seit Jahrhunderten. Bekanntestes Beispiel ist wohl «Himmel und Hölle» – dabei werden mit Strassenmalkreide verschiedene Felder mit Zahlen sowie den drei Wörtern «Erde», «Hölle» und «Himmel» aufs Trottoir gezeichnet. Dann muss jeder Mitspieler einen Stein in die Felder werfen und diesem nachhüpfen, das «Hölle»-Feld darf aber nicht betreten werden. Vermutlich haben römische Legionäre vor 2000 Jahren dieses uralte Kreidemal-Spiel haben zu uns gebracht. Und seitdem haben Millionen von Kindern die Gehsteige mit farbiger Kreide verziert. Bis heute.

Doch es ist immer schwieriger, die Kids nach draussen zu bewegen – zu sehr fesseln schon die Kleinsten diverse elektronischen Spiele. Etwas Bewegung für die faulen Kids bringen die «Chalktivity»-Spiele. Mit ihnen versucht der Spielehersteller Jumbo, das Kreidemal-Thema in die heutige Zeit zu transferieren. 

So können die Kinder zum Beispiel mit dem «Chalktivity-Springball» Kreide in einen Ball füllen und mit diesem dann draussen spielen. Jedes Mal, wenn der Ball den Asphalt berührt, hinterlässt er dort einen Kreideklecks. Und wird er mit etwas mehr Kraft auf den Boden geworfen, entweicht etwas mehr Farbe und der Punkt wird grösser. Auch andere Varianten gibt es wie zum Beispiel einen Fussstempel, einen Hüpfstab oder ein Hüpfseil. 

Fazit: Die «Chalktivity»-Spiele sind wirklich nur etwas für draussen – denn die Kreide ist eine staubige Angelegenheit und hinterlässt eine ganz schöne Sauerei, wenn man sie in geschlossenen Räumen benutzt. Im Freien bewähren sich die Spiele sich dagegen wunderbar – der nächste Regen kommt bestimmt und wäscht die Farbe wieder weg. Der Spassfaktor ist für die Kinder gross, es einfach eindrücklich  zu sehen, wie nach und nach ein Zufallsmuster auf dem Asphalt entsteht.