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Spieletipp

Kinderspiel des Jahres: «Tal der Wikinger»

05. August 2019

Glücksfaktor

Strategiefaktor

Spieltempo

Komplexität

Spieleranzahl: 2 bis 4 Jahre
Geeignet für Spieler ab: 6 Jahren
Dauer: ca. 15 bis 20 Minuten
Preis: Fr. 22.95
Verlag: Haba
Autoren: Wilfried und Marie Fort

Das Kinderspiel des Jahres

Fässer umkegeln und Goldstücke einsacken – das ist das Prinzip von «Tal der Wikinger». Dafür braucht es ein grosses Spielbrett, denn die «Bowlingbahn», mit der die farbigen Fässer umgeworfen werden sollen, braucht viel Platz. Doch der Reihe nach: Jeder Spieler bekommt ein Wikingerschiff, einen runden Chip und ein Fass – jeweils in einer Farbe. Nun werden die Fässer in eines der 13 Löcher auf dem Spielbrett gestellt und der erste Spieler kegelt die Kugel in Richtung Fässer. Fällt eines oder mehrere um, müssen die Spielchips auf einem Steg nach vorne gerückt werden. Dieser Steg hat es in sich. Denn wenn ein Spieler über das Ende des Stegs quasi ins Wasser fällt, wird gewertet. Je nachdem, wo sich die Chips der übrigen Spieler befinden, nimmt sich zum Beispiel der eine Spieler vier Goldstücke aus dem Vorrat, ein anderer darf einem anderen Mitspieler ein Goldstück klauen. Der ins Wasser gefallene Spielerchip muss wieder an den Anfang des Steges zurück. Nun ist der nächste Spieler dran: Er darf die Fässer nach seinen Wünschen aufstellen und dann kegeln. Ist der Goldmünzen-Vorrat aufgebraucht, endet das Spiel. Wer die meisten Goldmünzen in seinem Wikingerschiff gesammelt hat, gewinnt.

Fazit: Angefangen vom liebevoll gestalteten, kindgerechten Spielmaterial bis zum Spielmechanismus: «Tal der Wikinger» ist ein rundum gelungenes Kinderbrettspiel. Schön ist, dass einerseits die Geschicklichkeit beim Kegeln gefordert ist, andererseits beim Platzieren der Chips die jungen kleinen grauen Zellen in Anspruch genommen werden müssen.