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Ein Mann wird Mama!

Ein Katzenleben kann hart sein, wenn es in einer unseriösen Zucht beginnt und mit Krankheiten endet. Doch Struppi, Schupfi und Mägerli halten sich tapfer.

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Fotolia, zVg
01. Dezember 2014

Ein kleines, kränkelndes Büsi aufzupäppeln erfordert viel Zeit und noch mehr Tierliebe.


Stinkend und traurig sassen die kleinen Katzen auf dem Praxistisch. Sie waren das Ergebnis des geplatzten Traumes eines Möchtegern-Züchters. Er hatte zwei Rassen gekreuzt und gehofft, dass die Jungtiere sich verkaufen würden wie warme Weggli. Was er aber nicht berechnet hatte: die Kosten und der zeitliche Aufwand, den eine gute Katzenzucht erfordert. Bald war er auf Jungkatzen sitzen geblieben. Er bekam auch finanzielle Probleme und die Wohnungskündigung wegen der vielen Katzen.

Einschläfern? Sicher nicht!

Ich fragte mich, wie freiwillig er mit seinem Korb mit kranken Babykatzen bei mir war. Die gesunden sind im Tierheim. Diese da müssen Sie einschläfern. Durchfall und Schnupfen, nichts zu machen!, meinte er. Ich wusste, dass er eh nichts bezahlen konnte. Eine Stiftung hatte geholfen, alle Katzen zu kastrieren. Sie würde auch für die Pflege der Kleinen aufkommen. In unserer Praxis aber herrschte reger Alltag. Wer hatte die Zeit, alle drei Stunden mit Engelsgeduld die Kleinen zu baden, zu füttern und zu pflegen? Fremdplatzieren ging nicht, da sie noch auf Spritzen und Medikamente angewiesen waren. Unser Praktikant, der eigentlich das Archiv sortieren sollte, wurde kurzerhand zum Pfleger befördert. Wir nannten die drei Struppi, Schupfi und Mägerli.

Nach vielen Rückfällen nahmen sie zu. An einem Wochenende, als ich Katzendienst hatte, fiel mir auf, dass sie nicht trinken wollten. Gleich montags fragte ich den Praktikanten, wie er das mache. Da zeigte er mir etwas. Lief er in ein Zimmer, sprangen die Kleinen ihm nach. Sie hatten ihn zu ihrer Mama erkoren und wollten von mir als Fremde nichts annehmen! Deine Anstellung wurde soeben verlängert, verkündete ich ihm. Bis die Kleinen in ihr neues Zuhause können. Du bist unersetzlich!

Katzen und Kätzchen lieben den Geschmack der cremigen Whiskas Cat Milk, die auf ihren Nährstoffbedarf abgestimmt ist.

Ein feines Zusatzfuttermittel. Erhältlich in Coop-Supermärkten und Bau+Hobby-Märkten mit Tierbedarfsabteilung.

Falls Sie ein gravierendes Problem haben, können Sie eine Frage an Tierärztin Dr. Chantal Ritter stellen. Beachten Sie aber, dass Chantal Ritters Ratschläge eine erste Einschätzung der Lage sind, doch im Ernstfall nicht den Besuch eines Tierarztes ersetzen können. Die Tierarztsprechstunde finden Siein unserer Online-Tiercommunity.

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