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Das gute Katzenleben

Wenn es draussen kälter wird, sitzen auch die Katzen wieder öfter in der warmen Stube. Dort freuen sie sich über spannende Beschäftigung.

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Fotolia, ZVG
02. Oktober 2017

Körperliche Leiden schlagen auch dem vifsten Hund aufs Gemüt.


Zwei Studien sorgten letztes Jahr für Aufruhr unter den Katzenliebhabern. Bei der ersten Studie zeigten die Versuchsbüsis nämlich keine unbändige Freude, wenn ihr Halter den Raum betrat und auch keine tiefe Trauer, wenn er sie verliess. Dies im Gegensatz zu Hunden.
Bei der zweiten Versuchsanordnung ging es darum, wie die Katzen reagieren, wenn ihnen die Stimme ihres Halters und die eines Fremden vorgespielt wird. Auch hier zeigten sie keine besondere Reaktion. Die Katzen lieben also ihre Menschen gar nicht, lautete eine Schlussfolgerung, die in den Medien diskutiert wurde.

Und sie mögen uns doch!

Nun gibt es eine neuere Untersuchung, die nahelegt, dass sich Büsis sehr wohl gerne mit ihren Haltern abgeben und sie deshalb wohl auch mögen. Das beweisen, nebenbei gesagt, auch unzählige Youtube-Videos. Doch die Katzen sind eben eigenwilliger als Hunde und auch eigensinniger. So werden sie wohl einfach öfter falsch verstanden.
Deshalb ist es sicher nicht falsch, sich mit dem Büsi zu beschäftigen, vor allem, wenn das Tier viel Zeit in der Wohnung verbringt. Und obwohl es Katzen gibt, die am liebsten alleine spielen, so genies-sen die meisten die Interaktion mit dem Menschen. Nicht nur beim Spiel, sondern auch bei den Streicheleinheiten.
Mit Spielzeug und weichen Ruhekissen für die Miezen ist es natürlich noch nicht getan. Die neugierigen Tiere möchten auch Höhlen und Tunnel erkunden, wo sie sich verstecken können. Und sie brauchen Kratzbäume zum Krallenwetzen. Dies auch im Interesse der Möbel, die so weniger leiden müssen.

Und ob mit oder ohne Studie, erfahrene Katzenhalter wissen es sowieso: Die Katzen lieben uns Menschen sehr, vor allem dann, wenn wir tun, was sie möchten

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Falls Sie ein gravierendes Problem haben, können Sie eine Frage an Tierärztin Dr. Chantal Ritter stellen. Beachten Sie aber, dass Chantal Ritters Ratschläge eine erste Einschätzung der Lage sind, doch im Ernstfall nicht den Besuch eines Tierarztes ersetzen können. Die Tierarztsprechstunde finden Siein unserer Online-Tiercommunity.

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