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Familie

Eine hartnäckige Wunde

Die entzündete Pfote will einfach nicht heilen. Trotz aufwendiger Behandlung geht es Bubo nicht besser. Des Rätsels Lösung ist ungewöhnlich.

FOTOS
Alamy, ZVG
30. Januar 2017

Spielen und Herumtollen gehören zu einem guten Hundeleben. Nebenwirkungen inbegriffen


Die Hundepfote war dick, rot und geschwollen. Der Hund hatte sie immer wieder geleckt und liess seine Besitzerin kaum richtig nachschauen, was denn so wehtat. Angenagte Verbandsreste zeugten davon, dass sie bereits etliche Hausmittelchen versucht hatte. Ich habe die Pfote gebadet, in Kamillentee, ferner mit einer Wundsalbe behandelt. Nichts half, nun sind Bubos Zehen auch noch wund.

Schwarze Bruchstücke

Der weisse Terrier knurrte, als er gegen seinen Willen auf die Seite gelegt wurde. Ich versuchte mich mit der völlig entzündeten Pfote zurechtzufinden. Tief zwischen den Zehen sah ich ein kleines, eiterndes Loch.

Die Behandlung war aufwendig und auch für den Hund nicht einfach. Bubo musste immer wieder vorbeikommen. Er musste immer Geduld haben, bis ich die Wunde gespült, gebadet und neu verbunden hatte.

Irgendwie ging es mit der Heilung aber nicht voran. Schliesslich legten wir Bubo in Narkose, damit ich das nässende Loch in seiner Pfote noch genauer untersuchen konnte. Tief innen spürte ich ein kratzendes Geräusch. Vorsichtig schnitt ich den Kanal weiter auf und sah etwas Dunkles im immer noch entzündeten Fleisch. Drei Bruchstücke eines schwarzen Materials waren offensichtlich die Verursacher dieser hartnäckigen Entzündung.

Während Bubo seine Narkose ausschlief, rätselten seine Besitzerin und ich über die Herkunft der kleinen schwarzen Stückchen. Wir überlegten hin und her, fanden jedoch keine Erklärung.
Erst nach mehreren Tagen konnte das Problem doch noch gelöst werden. Die Besitzerin hatte weiter nachgedacht und rief mich an: Im Sommer waren Bubo und ich am Meer. Seither leckte er gerne seine Pfote. Könnten das Seeigelstacheln sein?

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