Warum in Plastik verpackt? | Coopzeitung
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Warum in Plastik verpackt?

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zVg
11. Februar 2013

Ich kaufe sehr gerne Bio-Gemüse ein, verstehe aber nicht, warum gerade das Bio-Gemüse in Plastik zu Zweier- oder Dreierportionen eingepackt ist und ich es nicht offen und einzeln selber aussuchen kann. »

Franziska Rüeger aus Unterlangenegg

Antwort von Guido Fuchs, Projektleiter Nachhaltigkeit, Coop

Wo Bio draufsteht, muss Bio drin sein. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und das verlangen auch die strengen Knospe-Richtlinien. Um eine Verwechslung im Warenfluss oder im Laden auszuschliessen, müssen Bio-Produkte deshalb klar gekennzeichnet sein. Bio-Produkte werden wenn immer möglich im Offenverkauf angeboten und mit einem Bio-Aufkleber gekennzeichnet. Bei einigen Produkten wie der Sellerieknolle haftet dieser Aufkleber jedoch nicht und die Produkte müssen verpackt werden. Darüber hinaus schützt die Verpackung Früchte und Gemüse beim Transport, aber auch vor dem Austrocknen. Da ein Grossteil der Energie in den Produkten und nur sehr wenig in der Verpackung steckt, ist sinnvoll eingesetzte Verpackung unter dem Strich positiv. Bei der Wahl des Verpackungsmaterials stützt sich Coop unter anderem auch auf Ökobilanzen, und hier sind dünne Plastikfolien meistens ökologisch besser als wesentlich schwerere Verpackungen aus Papier, Karton oder Holz. Neuartige kompostierbare Plastikfolien aus Weizen- oder Maisstärke verwendet Coop bewusst nicht. Unter anderem, weil sie häufig aus industrialisierter Landwirtschaft stammen und zudem die Nahrungsmittelproduktion konkurrenzieren.

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