Schutz vor Keimen | Coopzeitung
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Schutz vor Keimen

Nicht nur in den Spitälern der Welt hat Sterillium die Händedesinfektion revolutioniert. Auch im Alltag sorgt das bewährte Mittel für zuverlässigen Schutz vor Infektionen.

16. Dezember 2019

Wer in Bus, Bahn oder Tram unterwegs ist, bekommt es hautnah mit: Winterzeit ist Erkältungszeit, es schnieft, niest und hustet überall. Ansteckungsgefahr besteht aber auch an anderen Orten: Untersuchungen haben gezeigt, dass sich auf Tastaturen jede Menge Keime tummeln. Besonders hoch ist das Infektionsrisiko dann, wenn Geräte von mehreren Menschen benutzt werden, beispielsweise bei Ticketautomaten. Aber auch an Einkaufswagen, Haltestangen und Bargeld – die meisten Keime können auf diesen Oberflächen sogar mehrere Monate überleben.

Unsere Hände kommen also unvermeidlich immer wieder in Kontakt mit potenziell gefährlichen Mikroorganismen. Vor Infektionen können wir uns aber schützen: Die Händedesinfektion, die Spitäler und auch viele öffentliche Einrichtungen im Eingangsbereich anbieten, ist auch zu Hause und unterwegs möglich und sinnvoll. Das geeignete und bewährte Produkt dafür ist Sterillium Protect & Care von der «IVF HARTMANN AG», ob als flüssiges Gel aus der Flasche oder in Form von Desinfektionstüchern. Dank der enthaltenen Hautpflegekomponenten ist Sterillium besonders hautfreundlich.

Umfassender Schutz

Die regelmässige Anwendung schützt vor Infektionen, gegen die das körpereigene Immunsystem zu schwach ist. Ein generell erhöhtes Risiko haben Säuglinge und Kleinkinder sowie betagte Menschen. Doch es gibt auch Keime, die kerngesunden und kräftigen Menschen schwer zu schaffen machen können. Etwa die weltweit anzutreffenden Noroviren: Sie können heftigen Brechdurchfall auslösen, Medikamente respektive Impfungen zur Vorbeugung dagegen gibt es nicht. Aber auch diese Erreger kann Sterillium zuverlässig eliminieren, ebenso wie nahezu alle anderen Keime, ob Bakterien, Pilze oder Viren.

Peter Kalmár (M.) hatte als junger Arzt 1964 die entscheidende Idee.

Arzt mit Forscherdrang

Dass Bakterien für Krankheiten und schlechte Wundheilung verantwortlich sind, hatten Forscher in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckt. In den Spitälern schrubbten die Chirurgen fortan vor Eingriffen Hände und Unterarme minutenlang mit Seife und Bürste. Danach wurde 96-prozentiger Alkohol über die Haut gegossen, erinnert sich Professor Peter Kalmár (85): «Durch die Waschungen wurde die stark entfettete Haut teils spröde und rissig. Einmalhandschuhe gab es noch nicht.» 1964 hatte der junge Assistenzarzt im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (D) die Idee einer hautfreundlichen Desinfektion mit Einreiben des Wirkstoffs. In Zusammenarbeit mit dem auf Desinfektionsmittel spezialisierten Chemieunternehmen Bode entstand die bis heute unveränderte Rezeptur. Ein Jahr später kam Sterillium auf den Markt, das weltweit erste alkoholische und dennoch hautschonende Händedesinfektionsmittel, das ohne vorherige Waschung, ohne Zusätze oder zusätzliche Massnahmen eingerieben werden konnte.

Richtige Anwendung

Was sich seit inzwischen über 50 Jahren in den Spitälern weltweit bewährt hat, eignet sich auch für den persönlichen Schutz vor Infektionen. Wichtig ist, bei der Anwendung die Grundregeln der Händedesinfektion zu befolgen (siehe Box). Nur bei Beachtung dieser Regeln kann man sich darauf verlassen, dass man vor Infektionen zuverlässig geschützt ist. 

 Sterilium Protect & Care gibts bei Coop in diversen Flaschengrössen sowie als Desinfektionstücher.


  • Hochwertige Pflegekomponenten machen es besonders hautfreundlich.
  • 35 Tonnen des Mittels gehen heute täglich hinaus in alle Welt.
  • 99,99 Prozent aller Keime lassen sich damit zuverlässig unschädlich machen.
  • 1965 kommt Sterillium in Deutschland auf den Markt.

Auf die Drei kommts an

Desinfizieren – aber richtig!

3 Milliliter für beide Hände
Sterillium stets unverdünnt und nur auf trockener Haut anwenden.

Benetzung in 3 Schritten

  • Sterillium über Handflächen, -rücken und -gelenke verteilen.
  • Die geschlossenen Fingerkuppen der rechten Hand in der linken Handfläche kreisend reiben und umgekehrt.
  • Rechten Daumen in der geschlossenen linken Handfläche kreisend reiben und umgekehrt.

30 Sekunden Einwirkzeit
Erst nach Einhalten der Einwirkzeit sind die Hände sicher keimfrei.