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Coop spendet 100 000 Franken für Nothilfe in Albanien

Für die Soforthilfe nach dem verheerenden Erdbeben in Albanien spendet Coop 100 000 Franken. Die Summe geht an REDOG, eine Rettungsorganisation des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK), die vor Ort nach verschütteten Menschen sucht.

27. November 2019

Edison Bylyku ist Metzger in der Coop-Filiale «A-Park» in Zürich Albisrieden.

«Vielleicht zehn Sekunden hat um vier Uhr morgens die Erde gewackelt, aber es war so heftig, dass meine Eltern aus den Betten gefallen sind», erzählt Edison Bylyku (32). «Als sie in ihren Pyjamas ins Freie rannten, war alles schon vorbei.» Der Coop-Metzger, der in der albanischen Hauptstadt Tirana geboren und aufgewachsen ist und seit einigen Jahren in Zürich Altstetten wohnt, ist erleichtert. Zwar hat das Dach des Elternhauses in Tirana Schaden genommen, aber seiner Mutter und seinem Vater ist nicht Schlimmeres passiert.

Kein Kontakt mit Familien in Durres

Seit dem Beben hat er schon mehrfach nach Albanien telefoniert. Die Cousinen seiner Mutter konnten weder er noch sein Vater erreichen – sie wohnen in Durres, der Küstenstadt, die 40 Kilometer westlich von Tirana liegt und die durch das Erdbeben vom letzten Dienstag teilweise völlig zerstört wurde. «Wir bangen und hoffen noch», sagt er.

Rettungshunde werden finanziert

Gleichzeitig schätzt er es, dass er bei einem Unternehmen arbeitet, das sein Heimatland in dieser Notsituation so schnell und unkompliziert unterstützt.

Coop hat nach dem verheerenden Erdbeben spontan 100 000 Franken für die Soforthilfe in Albanien gespendet. Mit dem Betrag finanziert Coop die Rettungshunde-Equipe von Redog, einer Rettungsorganisation des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Diese ist direkt vor Ort, um zu helfen. Die trainierten Suchhunde von Redog sind die ein- zige Möglichkeit, um Überlebende schnell und zielsicher aufzuspüren.

Edison Bylyku ist froh über die schnelle Hilfe: «Momentan können meine Landsleute jede Hilfe gebrauchen!»