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Taten statt Worte

Hauptrolle mit Zukunft

Mit rund 3000 Lernenden und 2000 Berufsbildnern zählt Coop zu den beiden wichtigsten Ausbildungsfirmen der Schweiz. Die Lernenden haben gute Perspektiven.

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Coop Genossenschaft
15. Februar 2016

Berufswahl

Vielleicht haben Sie den neuen TV-Spot von Coop schon gesehen. Im Mittelpunkt stehen die alltäglichen Herausforderungen eines Detailhandels-Lernenden. In der Hauptrolle Patrick Müller, Coop-Lernender aus der Ostschweiz. Da ich ein gros-ser Film- und Theaterfan bin, hat mich das Ganze sehr gereizt, sagt er zu seinem Engagement als Laiendarsteller. Der fast 19-Jährige ist angehender Detailhandelsassistent. Das ist einer von 31 Lehrberufen bei Coop, etwa im Verkauf, in der Logistik, in der Verwaltung, in der Systemgastronomie, in der Produktion oder im Transportwesen. Coop bietet zudem in vielen Berufen das zweijährige Eidgenössische Berufsattest (EBA) an, ein Programm für schulschwächere, aber motivierte junge Menschen.
Lehrabsolventen sind für Coop das Fundament der Personalentwicklung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen übernimmt jedes Jahr über 60 Prozent aller Lehrabgänger in eine Festanstellung und rekrutiert fast die Hälfte seiner Verkaufskader aus dem Pool ehemaliger Lernender.

Chancen zum Aufstieg

Umso wichtiger ist es, den jungen Menschen eine moderne und konkurrenzfähige Berufsbildung zu bieten. Das weiss auch Annika Keller, verantwortlich für die Berufsbildung bei Coop: Wir passen unsere Grundbildung regelmässig den Anforderungen an. Das ist wichtig, denn nur wenige Branchen wandeln sich so schnell wie der Detailhandel. Um weiterhin erfolgreich wirtschaften zu können, sind wir auf gut ausgebildete Leute angewiesen.
Die Ausbildungsstandards der Grundbildung sind landesweit einheitlich: Egal, wo im Unternehmen ein Lernender diese absolviert er wird umfassend ausgebildet und erlangt Qualifikationen, mit denen er überall im Land oder sogar im Ausland problemlos arbeiten kann.

Blick über den Tellerrand

Ebenso sollen die Jugendlichen bezüglich ihres Lehrberufs möglichst verschiedene Erfahrungen sammeln können und diesen aus unterschiedlichsten Perspektiven kennenlernen, etwa durch eine Stage: Der Lernende im Verkauf arbeitet für ein paar Monate in einer anderen Verkaufsstelle. Dieser Austausch ermöglicht den Blick über den Tellerrand und kommt bei den jungen Leuten gut an, so Annika Keller. Unsere Verantwortung ist es, sie fit für den Arbeitsmarkt zu machen und ihnen das Rüstzeug für eine gute berufliche Zukunft mitzugeben, erklärt sie die Philosophie dahinter. Daher bieten wir in jenen Berufen eine Grundbildung an, in denen die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt eine gute Perspektive haben.
Hobby-Schauspieler Patrick Müller jedenfalls schätzt, was er hat: Mir gefällt es bei Coop. Ich habe Einblick in die Abläufe und kenne mich schon ganz gut aus. Die Leute in der Berufsbildung unterstützen uns Lernende sehr gut. Das gilt im Betrieb, aber auch bezüglich Schule.

Making Of: TV-Spot

Tat Nr. 112

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