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Taten statt Worte

Mostobst

Schorlen sind zunehmend beliebter. Um die grosse Nachfrage zu decken, braucht es mehr Obst. Und es braucht Bauern wie Dominik Estermann.

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Rainer Eder, Pino Covino
19. September 2016

Bei Dominik Estermann hat die Erntezeit begonnen. Aus seinem Hochstammobst entsteht Most.


Naturprodukt

Produzenten gesucht

Dass Most ein Naturprodukt ist, hat auch Tücken. So ist die verfügbare Menge abhängig vom Wetter. Noch mehr ins Gewicht fällt aber die sogenannte Alternanzproblematik: Einem starken Ertragsjahr folgt ein schwaches, in dem sich der Baum erholt. Vor allem in den letzten drei Jahren fiel die Erntemenge zu gering aus, um die steigende Nachfrage zu befriedigen. Deshalb waren einige Säfte nicht lückenlos verfügbar. Damit dies seltener vorkommt, hat das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) 2015 ein Projekt lanciert, welches der Coop Fonds für Nachhaltigkeit, Bio Suisse und die Ramseier AG finanziell unterstützen. Ziel ist es, einerseits das Ertragspotenzial der bestehenden Produktionsfläche zu erhöhen und andererseits neue Produzenten zu gewinnen, die nach den Bio-Richtlinien Obst produzieren wollen und gleichzeitig den Hochstammbestand fördern.

Wer plant, einen Obstgarten zu pflanzen oder den bestehendenzu ergänzen, findet im neuen 40-seitigen Praxisleitfaden von FiBL, Bio Suisse, BirdLife Schweiz und Hochstamm Suisse viele wertvolle Informationen. Das Merkblatt kann beim FiBL für Fr. 9.00 plus Versandkosten bestellt werden (bitte Bestellnummer 1152 angeben) oder kostenlos unterhttp://www.shop.fibl.org abgerufen werden.

Für alle, die mehr über Hochstammbäume erfahren möchten, bieten die folgenden Webseiten eine grosse Vielfalt an Informationen:

Tat Nr. 109

Hier finden Sie die Tat Nr. 109 Hier finden Sie alle Taten auf einen Blick PDF herunterladen