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Taten statt Worte

Sauberkeit

Ein nachhaltiger Lifestyle gehört längst zum guten Ton. Auch im Haushalt kann man ganz einfach etwas für die Umwelt tun etwa beim Geschirrspülen.

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Heiner H. Schmitt
14. März 2016

Gehört auch zum guten Essen: der Abwasch Dieser gelingt auch ohne starke Chemie.


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Ökologisch gut verträgliche Reinigungsmittel sind nicht selbstverständlich. Oft enthalten Reinigungsmittel problematische Chemikalien, die über das Abwasser in die Gewässer gelangen. Denn es gibt Substanzen, die die Schweizer Kläranlagen nicht gänzlich abbauen können. Daher stellt die Coop-Eigenmarke Oecoplan hohe Anforderungen an die verwendeten Rohstoffe sowie an das Endprodukt. Sie unterliegen strengen umweltschonenden Richtlinien, die weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen, sagt Carine Boetsch, die die Marke bei Coop betreut. Um deren Einhaltung zu gewährleisten, werden regelmässig Kontrollen durchgeführt, sowohl von der Coop-Qualitätssicherung als auch von unabhängiger Stelle wie der Cabotech AG, welche für die Einhaltung der von Coop definierten Umweltkriterien zuständig ist, oder der EMPA Materials Science and Technology, welche überprüft, ob die Produkte die geforderte biologische Abbaubarkeit erreichen.

Vom WWF empfohlen

Die strengen Vorgaben betreffen chemische Substanzen: Eine ganze Reihe davon ist für Oecoplan-Produkte verboten, darunter diverse Lösungsmittel sowie Stoffe, welche giftig für Wasserorganismen sind. Zudem müssen die Umweltkriterien des EU-Umweltzeichens (Ecolabel) eingehalten werden. So dürfen Handgeschirrspülmittel keine Chemikalien mit ätzenden Eigenschaften enthalten, die Toxizität gegenüber Wasserorganismen muss auf ein absolutes Minimum reduziert sein und bei den eingesetzten Duftstoffen gelten strenge Vorgaben. Coop-Oecoplan-Kriterien sind sogar noch strenger, z.B. bezüglich der Bioabbaubarkeit. Die eingesetzten Farbstoffe unterliegen dem Lebensmittelgesetz. Diese Massnahmen tragen dazu bei, dass Oecoplan-Reinigungsmittel innerhalb von 14 Tagen zu mindestens 95 Prozent biologisch abbaubar sind. Das freut den WWF: Unser Ziel ist es, den Konsum nachhaltiger zu machen. Coop Oecoplan ist im Non-Food-Bereich eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Produkten, so Christian Som vom WWF. Das Label leiste damit einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit. Darum empfehlen wir es.

Sauber in jeder Hinsicht

Bei aller Nachhaltigkeit: Die Produkte sollen auch technisch auf dem neusten Stand sein, etwa die Geschirrspültabs. Seit Herbst 2015 sind sie in Folien eingeschweisst, die sich im Wasser auflösen, wie die Tabs anderer Hersteller. Zudem haben wir zur klassischen Variante, die nur Reinigungsmittel enthält, nun auch eine All-in-one-Version, die auch Wasserenthärter und Klarspüler beinhaltet, erklärt Carine Boetsch von Coop.
Am Schluss zählt das Ergebnis. Die hohen ökologischen Anforderungen dürfen die Reinigungsleistung nicht beeinträchtigen. Dies bereitete unseren Herstellern bei der Produktentwicklung schon öfters Kopfzerbrechen, so Boetsch. Die Oecoplan-Reinigungsmittel können in Tests gut mithalten. So freut sich am Schluss nicht nur der Putzteufel über ein sauberes Ergebnis, sondern auch die Umwelt.

Tat Nr. 126

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