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Taten statt Worte

Alles klar

Von welchem Hof kommt dieser Apfel? Und auf welcher Plantage ist jene Banane gewachsen? Mit Codes auf Früchten und Gemüse kann das jeder vom Schreibtisch aus nachvollziehen.

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Illustration: Caroline Koella
21. Januar 2019

Viele Konsumenten wollen wissen, woher die Lebensmittel stammen, die im Laden in den Regalen liegen. Auch für Coop ist Transparenz in den Lieferketten wichtig, wie Raphael Schilling (39), Projektleiter im Bereich Nachhaltigkeit, erklärt: «Wir haben dieses Thema darum in unseren Nachhaltigkeits-Mehrjahreszielen. Obwohl wir schon sehr viel erreicht haben, können und wollen wir uns weiter verbessern.» So soll die Rückverfolgbarkeit der Eigenmarken-Produkte bis zur letzten Verarbeitungsstufe im gesamten Sortiment gewährleistet sein. 

«Auch bei den sogenannten kritischen Rohstoffen wollen wir die Rückverfolgbarkeit ausbauen», betont Schilling. Coop hat insgesamt 14 kritische Rohstoffe definiert, darunter Palmöl, Soja, Kaffee und Kakao, aber auch tierische Produkte wie Milch, Eier und Fleisch. Früchte und Gemüse zählen ebenfalls dazu. «Kritisch sind diese vor allem in Bezug auf das Tierwohl, das Klima, die Arbeitsbedingungen vor Ort sowie wegen des Wasserverbrauchs bei Produkten aus wasserknappen Regionen», so Schilling. Konkret möchte Coop alle kritischen Rohstoffe bis auf Stufe Primärproduktion zurückverfolgen können: bei Früchten und Gemüse bis in den Anbau, beim Rind bis zur Aufzucht, bei Fisch bis zum Fanggebiet und so weiter. 

Bei Früchten und Gemüse ist das bei Bio- und Fairtrade- Produkten bereits heute möglich. Auch für den Konsumenten. So gibt die Naturaplan-ID auf dem Aufkleber Auskunft über die Herkunft des Bio-Produkts, bei Fairtrade-Max-Havelaar-Produkten ist es die «FLO-ID» respektive der Fairtrade-Code, der auch auf Produkten wie Reis oder Kaffee zu finden ist. Diese Nummern kann man im Internet eingeben und erhält so zusätzliche Informationen. Auf der Webseite von Fairtrade Max Havelaar etwa zum Produzenten und darüber, was die Fairtrade-Prämie vor Ort bewirkt.

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Tat Nr. 162

Bananen mit gutem Gewissen geniessen

Bei uns finden Sie nur noch Bananen mit einem Nachhaltigkeits-Standard. Bereits 1997 haben wir die ersten Fairtrade-Max-Havelaar-Bananen ins Sortiment aufgenommen. Inzwischen stammen 9 von 10 Bananen aus fairem Handel und sind von Max Havelaar zertifiziert.

 

Weitere Informationen hier: https://www.taten-statt-worte.ch/162