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Taten statt Worte

Coop setzt auf nachhaltige Soja

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Shutterstock, Wolfgang Renner/Wikimedia, zvg
26. August 2019

Der weltweite Bedarf an Soja steigt, darum ist eine nachhaltige Produktion von grösstem Wert.

Coop darf dieses Jahr als erste Detailhändlerin der Welt vermelden, dass sie ihren gesamten Soja-Bedarf in Eigenmarken mit verantwortungsbewusst produzierter Soja von höchsten Standards abdeckt. Nach diesen werden unter anderem Regenwälder bewahrt und keine gentechnisch veränderte Soja angebaut, erklärt Jan Heusser, Projektleiter Nachhaltigkeit bei Coop.

Wegen des hohen Eiweissgehalts wird Soja vielfach als Futtermittel eingesetzt und kommt hauptsächlich «indirekt» in Eiern, Fisch, Fleisch und Milchprodukten auf den Tisch. Die Eigenmarken machen den Grossteil dieses Coop-Sortiments aus. Coop ist es daher wichtig, dass Soja im Tierfutter mit nachhaltig produzierter Soja abgedeckt wird. Das ist zu einem grossen Teil der Fall.

Für die Menge Soja, die noch nicht diesen Anforderungen entspricht, kauft Coop Nachhaltigkeits-Zertifikate. Diese garantieren, dass in Brasilien die gleiche Menge an zertifizierter Soja produziert wird. «Dieses System ermöglicht es uns, die Produktion von nachhaltiger Soja zu unterstützen», sagt Heusser. Die Zertifikate sind ein guter Weg, zu einem nachhaltigeren Soja-Sektor beizutragen.

Tat Nr. 167

Verantwortungsvoller Sojaanbau

Bereits 2004 haben wir gemeinsam mit dem WWF Kriterien für einen nachhaltigen Sojaanbau definiert. Diese verlangen zum Beispiel, dass die Produzenten keine schützenswerten Gebiete roden und dass sie gentechfreies Saatgut verwenden. Mehr Infos zu dieser Tat sowie viele weitere unter: www.taten-statt-worte.ch/167