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Coop stellt auf Bio-Palmöl um

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28. Oktober 2019
Aus dem Fruchtfleisch der Früchte der Ölpalme           wird Palmöl gewonnen. Ölpalmen sind wesentlich ertragreicher als Raps und Soja.

Aus dem Fruchtfleisch der Früchte der Ölpalme wird Palmöl gewonnen. Ölpalmen sind wesentlich ertragreicher als Raps und Soja.

In den Schoggi-Schümli und in den Bärentatzen der Coop-Eigenmarke Qualité & Prix ist kein Palmöl mehr drin. Sie werden neu mit Raps- beziehungsweise Sonnenblumenöl hergestellt. Hätten Sie es bemerkt? Wahrscheinlich nicht, denn sie schmecken genauso wie vorher. «Das ist auch das Ziel jeder Rezepturanpassung», erklärt Raphael Schilling (39), Projektleiter Nachhaltigkeit bei Coop. Coop ersetzt derzeit Palmöl durch Bio-Palmöl oder andere Öle.

Damit geht die Detailhändlerin laut Schilling beim Palmöl einen konsequent nachhaltigen Weg: «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, auch in den konventionell hergestellten Lebensmitteln unserer Eigenmarken neu Knospe-zertifiziertes Bio-Palmöl oder andere Öle zu verwenden. Etwa Fairtrade- oder Knospe-zertifiziertes Kokosöl, heimisches Raps- oder Sonnenblumenöl, sofern das sensorisch machbar ist.» Sprich: Das Produkt muss auch mit neuer Rezeptur gut schmecken.

Insgesamt passt Coop die Rezepturen von rund 1000 Eigenmarken-Produkten an, in denen heute konventionelles Palm- öl verarbeitet wird. Dazu zählen in erster Linie Teige, Margarine, Schokoladeprodukte und Biscuits.

Tat Nr. 379

Umstellung auf Bio-Palmöl

Wir verwenden neu auch in konventionell hergestellten Lebensmitteln unserer Eigenmarken Bio-Knospe-Palmöl. Dieses stammt aus nachhaltiger Produktion. Wenn sinnvoll, ersetzen wir Palmöl zudem ganz durch andere Öle und Fette.

Weitere Informationen hier: https://www.taten-statt-worte.ch/379