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Taten statt Worte

Mehr Lohn mit Bio-Basmatireis

Mit Bio-Reis verdienen Bauern rund doppelt so viel wie mit konventionell angebautem Reis.

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Prakash Singh
15. April 2019

Das ergab eine Studie der Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas in Indien. Wichtig ist auch die Rolle von Coop: Die Schweizer Detailhändlerin verkauft den Bio-Reis.

Die Vergleichsstudie über fünf Jahre hat gezeigt, dass die Erntemengen beim Bio-Anbau etwa gleich hoch sind wie bei der konventionellen Produktion. Weil die Bio-Bauern keine Pestizide und keinen Kunstdünger einsetzen dürfen, müssen sie rund 45 Prozent weniger Mittel investieren. Der Erlös ist jedoch höher, weil sie biologischen und fair gehandelten Basmati teurer verkaufen können. Unter dem Strich ist die Bio-Produktion mehr als doppelt so profitabel.

Auf das Gesamteinkommen der einzelnen Bio-Betriebe hat sich das bis jetzt erst wenig ausgewirkt, weil die Basmati-Flächen noch klein sind, erklärt Frank Eyhorn (45) von der Helvetas. Nun gehe es darum, diese Flächen auszuweiten und die Vermarktung von Fruchtfolgeprodukten wie Hülsenfrüchte und Gemüse zu verbessern. Auch hier spielt Coop eine Rolle und verkauft neben Bio-Reis auch Bio-Hülsenfrüchte.

Bio-Reis als wichtige Einkommensquelle: indische Bäuerinnen in der Region Ramnagar.

Tat Nr. 114

Wir unterstützen die Reisbauern

Seit 2011 verkaufen wir unter unserer Eigenmarke Qualité & Prix nur noch Reis aus Thailand und Indien, der zu 100 Prozent Fairtrade-Max-Havelaar- zertifiziert ist.

Weitere Informationen hier: https://www.taten-statt-worte.ch/114