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Taten statt Worte

Sonnenklar

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FFIBL, David Birri, ZVG
01. April 2019

HO-Sonnenblumen trotzen nicht nur im Sommer der Hitze, sondern auch in der Bratpfanne.

Ein Meer an Sonnenblumen im Spätsommer – was für ein Hingucker. Doch all diese Blumenfelder bieten nicht nur einen tollen Anblick. Ihr Hauptzweck ist die Produktion von Sonnenblumenöl. Dieses gewinnt man aus den Kernen der Blume. Über drei Kilo braucht es davon, um einen Liter Sonnenblumenöl zu pressen.

Neben herkömmlichen Sonnenblumen pflanzen Schweizer Landwirte nun vermehrt «Highly-Oleic»-Bio-Sonnenblumen (HO) an. Beim Anbau gibt es keinen Unterschied zu gewöhnlichen Sonnenblumen, erklärt André Meyer (53) aus Wohlenschwil AG: «Wie bei normalen Sonnenblumen säe ich Mitte April das Saatgut, weil dann der Boden wieder ein bisschen wärmer ist. Dann lasse ich die Pflanzen wachsen und gedeihen, bis ich sie im September wieder ernte.» Abweichungen gibt es aber im Inhalt: «Die Kerne der HO-Sonnenblume besitzen eine höhere Menge an Ölsäuren. Dadurch ist das HO-Öl sehr resistent gegen Hitze.» Die neue Sonnenblume wurde speziell zum Kochen und Braten bei hoher Hitze gezüchtet und ihr Öl eignet sich auch perfekt fürs Frittieren.

Bei der Herstellung von HO-Sonnenblumenöl arbeitet man mit einer Kaltpressung. Diese entzieht dem Öl keine wertvollen Inhaltsstoffe und es behält seinen natürlichen Geschmack.

Tat Nr. 111

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