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Stars und Sternchen unterm Himmel

In 20 Städten zeigt das Luna Open Air Cinema diesen Sommer die Publikumsrenner der letzten Monate. Die Redaktion stellt ihre Lieblinge vor.

FOTOS
Gabriel Ammon / Aura, ZVG
05. Juni 2013

Bienenschwärme unter dem Schloss Heidegg erlebt man nur während des Luna Open Air Cinema.


Der Schweizer Regisseur Markus Imhoof beschäftigt sich in seinem mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm More than Honey mit dem weltweiten Bienensterben, den wichtigen Funktionen gesunder Bienenvölker innerhalb der menschlichen Nahrungskette und den Nachteilen der industrialisierten Bienenzucht. Das eindrückliche Werk vermischt spektakuläre Einblicke in die Welt der Bienen mit der beängstigenden Zukunftsvision einer aussterbenden Gattung. Begleiten Sie den Filmemacher auf seiner Reise durch die Welt der Bienen.

Elise und Didier sind ein unkonventionelles Paar. Gemeinsam leben sie auf einem Landstück in Belgien ihren Way of life mit viel Freiheit und Bluegrass-Musik. Denn die beiden singen in einer Band zusammen. Ihr Glück wird durch die Geburt ihrer Tochter Maybelle komplettiert. Als diese an Krebs erkrankt, zeigen sich immer mehr Unterschiede zwischen Elise und Didier. Anstatt sich gegenseitig Halt in der Krise zu geben, driften sie immer weiter auseinander. Ein bewegender Film, der kräftig in der Gefühlswelt des Publikums wühlt, aber nie kitschig wird.

Als das MI6 und seine Chefin M direkt angegriffen werden, beschliesst der für tot erklärte Bond aufzuerstehen und wieder in den Dienst der Krone zu treten. Um diese Mission zu meistern, muss er sich auf seine Wurzeln zurückbesinnen. Nachdem den letzten Bond-Filmen vorgeworfen wurde, dass sie sich zu sehr auf Action und Product-Placement konzentrieren, besinnt sich Skyfall wieder auf die klassischen Stärken der Bondfilme: eigenwillige Charaktere, kreative Gadgets und unterhaltende Dialoge. Auch Daniel Craig ist beinahe schon charmant.

Lesen Sie hier die ausführliche Filmkritik.

Seine Filme haben Millionen Kinobesucher in Angst und Schrecken versetzt. Jetzt ist Alfred Hitchcock selbst Gegenstand eines Filmprojekts. Hitchcock widmet sich nicht nur der Entstehungsgeschichte von Psycho, dem kommerziell erfolgreichsten Streifen des Master of Suspense, sondern auch seiner Beziehung zu seiner Frau Alma. Diese muss erfahren, dass das Alltagsleben mit Alfred nicht einfach, oft sogar die Hölle sein kann. So lustig seine zynische Art sein kann, so sehr kann er damit verletzen und er macht auch nicht vor seiner Frau halt.

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In einem Seniorenheim für pensionierte Musiker verbringen Künstler ihren Lebensabend. Abgesehen von körperlichen Zipperlein und der einen oder anderen Intrige plätschert das Leben vor sich hin. Bis die erfolgsverwöhnte Opern-Diva Jean Horton einzieht, die eigentlich gar nicht dort sein will. Das lässt sie die anderen Senioren auch mit ihrer abweisenden und kratzbürstigen Art spüren. Als sie gebeten wird, bei einer Konzertgala mitzumachen, die den Erhalt des Seniorenheims sichert, wehrt sie sich zuerst mit Händen und Füssen dagegen.

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Die seherisch veranlagte Bruna sitzt im Flugzeug und spürt, dass etwas Grosses im Gange ist. Als sie dies dem Piloten mitteilt, erfährt sie, dass das Flugzeug einen technischen Defekt hat und in der Luft kreist, bis ein Flughafen für die Notlandung gefunden ist. Um eine Panik zu verhindern, wurden alle Passagiere der Economy Class mit einem Dormikum ruhiggestellt. Bruna und die anderen Business-Class-Passagiere versuchen nun, sich mit andern Mitteln abzulenken: mit Alkohol, Drogen, persönlichen Storys und einem Live-Act der schwulen Stewards. Schrill - das neue Werk von Pedro Almodóvar.

Das Quartett bestehend aus Phil, Stu, Alan und Doug kommt im dritten Teil der Reihe ein letztes Mal zusammen. Anders als bei den beiden vorherigen Filmen ist der Anlass dieses Mal kein Polterabend, sondern die Einweisung von Alan in eine Nervenheilanstalt. Dorthin sollen ihn seine drei Freunde bringen. Doch die Reise nimmt eine überraschende Wendung und führt sie über Tijuana wieder an den Anfangsort von Hangover, nach Las Vegas zurück. Das Ende hält einige Überraschungen bereit und lässt doch noch auf eine weitere Fortsetzung hoffen.

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Der 17-jährige Inder Piscine Molitor Patel, kurz Pi genannt, ist der Sohn eines Zoodirektors aus Pondichéry. Als seine Familie beschliesst, mit all ihren Zootieren nach Kanada auszuwandern, ist er gezwungen, mitzugehen. In einem Sturm erleiden sie Schiffbruch. Pi kann sich als Einziger auf ein Rettungsboot retten. Auf diesem hat aber schon jemand anders Schutz gesucht, ein bengalischer Tiger. Nur mit Mut und Einfallsreichtum kann Pi sein Abenteuer überleben. Ang Lees Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers ist eine mystische Fabel voll Poesie.

In seiner dritten Regiearbeit Argo verfilmt Ben Affleck die Geschichte von sechs amerikanischen Botschaftsangehörigen, die bei der Teheraner Geiselnahme von 1979 fliehen konnten. In einer wahnwitzigen Aktion gibt ein CIA-Agent vor, Hollywood-Regisseur zu sein, der einen Film in den Bergen des Irans drehen möchte. Damit gibt er den Flüchtenden eine Tarnung als Filmcrew. So schleust er sie durch Bagdad bis an den Flughafen. Das furiose Finale findet übrigens in einem Swissair-Jumbo statt und ist wie der gesamte Film: hochspannend.

Der Pilot Captain Whitaker landet unter turbulenten Umständen ein defektes Linienflugzeug und rettet dank seiner Erfahrung und eines waghalsigen Manövers das Leben der meisten Passagiere. Die Öffentlichkeit erklärt ihn zum Helden und feiert ihn. Bis sich herausstellt, dass er während des Fluges betrunken war. Plötzlich sieht er sich mit einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung konfrontiert. Das spannende Drama greift ein heikles Thema auf und spielt in sehr unterhaltsamer Weise mit der Gefahr, der Verbreitung und Akzeptanz von Alkoholsucht.

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Luke ist Motorrad-Stuntman beim Jahrmarkt. Als er erfährt, dass eine seiner ehemaligen Affären ein Kind von ihm hat, beschliesst er, sesshaft zu werden und sich um sein Kind zu kümmern. Die Mutter seines Kindes lebt jedoch mit einem anderen Mann zusammen. Luke glaubt, dass er nur genug Geld verdienen muss, um seinen Platz als Vater zurückzuerobern und beginnt Banken zu überfallen. Nach einem missglückten Überfall trifft er auf den Polizisten Avery Cross. Dieses Treffen hat nicht nur für die beiden, sondern auch für deren Söhne Konsequenzen.

Der Lehrer Raimund Gregorius rettet eine junge Frau, die sich von einer Brücke stürzen will. Sie lässt ihn zurück mit einem Dank und ihrem Mantel. Darin findet Gregorius das Buch eines portugiesischen Schriftstellers und ein Bahnbillett nach Lissabon. Spontan nimmt er den Zug. Beim Versuch, den Autor des Buches ausfindig zu machen, wird er in die diktatorische Vergangenheit Portugals verwickelt. Eine spannende Zeitreise beginnt. Eine gelungene Verfilmung von Nachtzug nach Lissabon des Schweizers Pascal Mercier.

Was würde es bedeuten, wenn Deutschland als 27. Kanton der Schweiz beitreten würde? Mit dieser Frage konfrontiert Viktor Giacobbo in Der grosse Kanton rund 30 Persönlichkeiten. Von
Filippo Lombardi über Christian Levrat und Doris Leuthard bis zu Philipp Müller auf Schweizer Seite, von Joschka Fischer über Gregor Gysi und Elke Heidenreich bis Gerhard Polt als Vertreter des neuen Kantons erstaunlich, mit welch humorigem Ernst sie sich des Themas annehmen. Ein Film der leisen Töne, des feinen Humors.

In seinem neusten Werk erzählt Quentin Tarantino die Geschichte des Sklaven Django, der von einem Kopfgeldjäger freigekauft wird. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Djangos Frau Broomhilde, die an jemand anders verkauft wurde. Wie für Tarantino üblich, erzählt er die Geschichte mit viel Action, intelligenten Dialogen und cooler Musik. Django unchained ist beste, brachiale Kinounterhaltung, auch dank der Schauspielleistung von Jaime Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson.

Alte Klassiker, aktuelle Filmperlen und sensationelle Vorpremieren werden auch diesen Sommer wieder bis Ende August über die Leinwände des Luna Open Air Cinema flimmern. Dieses findet an 20 Standorten statt: In der Deutschschweiz in Aarau, Arbon, Brig, Schloss Hallwyl, Schloss Heidegg, Kreuzlingen, Luzern, Murten, St.Gallen, Uster, Weinfelden, Wohlen, Zofingen und Zug. In der Westschweiz in Delémont, Fribourg, Martigny und Vevey, im Tessin in Bellinzona und Lugano. Je nach Ort dauert die Spielzeit 17 bis 40 Tage (Brig 6 Tage).

Alle Coop-Supercard-Inhaber profitieren von 25 Prozent Rabatt auf alle Tickets im Vorverkauf (nicht gültig an der Abendkasse). Die Tickets können an den Ticketcorner-Vorverkaufsstellen
(inklusive Coop City), im Internet unter www.open-air-kino.ch und an den lokalen Vorverkaufsstellen, jeweils gegen Vorweisen der Supercard beziehungsweise gegen Eingabe der SC-Nummer gekauft werden. Pro Person maximal 4 Tickets (Angebot an der Abendkasse nicht gültig).

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