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Mulchen statt schmeissen

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10. August 2018

Jetzt bloss nicht zu ordentlich sein im Garten. Denn das gefallene Laub ist Dünger und Winterschutz zugleich. Also diesen Rohstoff auf keinen Fall wegwerfen!

Zum Glück habe ich die Hochbeete diesen Sommer nicht ganz gefüllt. So kann ich nun all das viele Laub vom Feigenbaum einfüllen, ohne dass es gleich wieder wegweht. Es wird sich bis zum Frühjahr zu Humus zersetzen. Und in der Zwischenzeit bildet es einen guten Winterschutz für die Chicoré-Salate und den jungen Lauch. Trockenes Laub eignet sich auch bestens, um die Zwischenräume zwischen Töpfen auszustopfen. Dann Isolierplatten oder Bastmatten darum wickeln. Das Wichtigste ist ja, dass die Wurzeln nicht erfrieren. Auch bei heiklen Stauden oder mediterranen Obstsorten wie Granatapfel oder Maulbeere hilft altes Laub: einen Kreis aus Hühnerdraht um die Pflanzen herum aufstellen und mit Laub ausstopfen, das ergibt einen super Winterschutz für die noch jungen Stämmchen und Wurzeln. Und wer nun partout keine Verwendung für das alte Laub hat, fülle es in Säcke, befeuchte es, und lasse es verrotten. Dann bildet es spätestens im Frühling eine willkommene Mulchschicht für die Gartenbeete.


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