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Marie-Laure Durupt

Gärtnern ist für Marie-Laure Durupt die beste Gelegenheit, ihrem Sohn Nathan und ihrer Tochter Nell die Natur zu erklären.

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FOTOS
Alamy, zVg
14. April 2016

Marie-Laure Durupt, 33, aus Le Landeron NE hat ihre Kinder Nathan, 4, und Nell, 14 Monate, im Schrebergarten mit dabei.


Portrait

Gärtnern ist für mich die beste Gelegenheit, meinem Sohn Nathan und meiner Tochter Nell die Natur zu erklären. Obwohl sie noch sehr klein sind, will ich, dass sie verstehen, woher das Gemüse kommt. Letztes Jahr habe ich ein paar Kistchen auf die Terrasse gestellt. Mein Sohn wollte unbedingt Blumen pflanzen. Dieses Jahr möchte ich dort Gewürzkräuter und etwas Gemüse setzen. Doch das reicht mir nicht. Mit guten Freunden teile ich noch einen Schrebergarten. Hier haben wir eine schöne Fläche zur Verfügung, ein kleines Biotop, eine Hütte und Obstbäume. Ich kann zum Glück auf die Hilfe
meines Mannes zählen. Er ist Winzer und kümmert sich um die grösseren und gröberen Arbeiten. Denn Gärtnern soll in erster Linie Spass machen. Auch wenn einem manchmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, ist es schön und entspannend, sich im Freien aufzuhalten. Es ist eine Art Rückkehr zu den Wurzeln. Dazu kommt ein gewisser Stolz, beim Kochen Gemüse zu verwenden, das man selbst angebaut hat.

Schon meine Eltern hatten einen grossen Gemüsegarten. Vor der Heirat verfügte ich dann selber über ein Stück Land. Das war wie eine Offenbarung. Ich pflanzte viele ausgefallene alte Gemüsesorten an. Meine Liebe zu Pflanzen hat sicher auch bei meiner Aromatherapie- und Kosmetikausbildung eine Rolle gespielt. So baue ich auch möglichst viele der Pflanzen an, die ich benötige, um selber Essenzen und Körperbutter herzustellen.