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Prima Klima

Temperatur und Luftfeuchtigkeit entscheiden darüber, wie wohl wir uns zu Hause fühlen. Stimmt das Verhältnis nicht, muss nachgeholfen werden.

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Imago Stock&People, zVg
17. Juli 2017

Morgens und abends kurz lüften ist nie verkehrt.


Feucht

Die Luftfeuchtigkeit stimmt: Das Hygrometer zeigt 42 Prozent an.

Geneigte Freunde von Hammer, Bohrer und Schraubenzieher: Nachdem wir in der letzten Rubrik dem Schimmel in der Wohnung den Garaus gemacht haben, sind wir uns ja wohl einig: Auf diese Art von Pilz können wir verzichten. Und damit dieses Ungemach auch nicht mehr wiederkehrt, hilft in der Regel nur eins: ein gutes Raumklima. Dieses definiert sich vor allem durch die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Je nach Empfinden und Bausubstanz sind für Wohnräume 21 bis 22 Grad ideal, für Schlafräume reichen 16 Grad. Der Heizung sei Dank, lässt sich zumindest in der Heizsaison die Temperatur bequem regeln.

Hilfreiches Hygrometer
Schwieriger wirds bei der Luftfeuchtigkeit. Der optimale Wert, der uns, aber auch den vier Wänden guttut, liegt bei rund 40 bis 60 Prozent. Ist die Luft dauerhaft zu trocken, kann das beispielsweise zu Haut- und Schleimhautreizungen führen. Ist sie zu feucht, vermehren sich nicht nur Hausstaubmilben, sondern es drohen Schimmel und in letzter Instanz veritable Bau- und Gesundheitsschäden. Kaufen Sie sich also ein Hygrometer. Dieses kostet nicht viel und schafft schnell Klarheit. Ist die Luft zu trocken, ist das kein grosses Problem. Nebst dem regelmässigen Stosslüften sorgen Pflanzen, nasse Tücher über den Heizkörpern oder ganz einfach ein Luftbefeuchter für ein optimales Raumklima.
Schwieriger wird die Sache bei zu hoher Luftfeuchtigkeit. Diese tritt oft bei älteren, nachträglich gedämmten Liegenschaften auf. Was ökologisch gut gemeint ist, schnürt den Häusern leider oft ihre natürliche Feuchtigkeitsregulierung ab.

Feuchte Untergeschosse
Abhilfe schafft auch hier regelmässiges Lüften. Und zwar Stosslüften, idealerweise mehrmals täglich kurz, aber intensiv. Ganztägig gekippte Fenster sind meistens kontraproduktiv. Nicht nur energietechnisch, denn die Räume kühlen aus und die feuchte Luft kondensiert an kalten Wänden, Fenstern und Wasserleitungen schneller, was auf Dauer zu Schäden führen kann. Unter anderem zu besagtem Pilz, den wir bekanntlich gar nicht mögen. Besonders betroffen von zu hoher Luftfeuchtigkeit sind zumeist zu Wohnbereichen ausgebaute Keller und Untergeschosse. Wenn dort eine gezielte Durchlüftung nicht ausreicht, hilft der Einsatz eines Entfeuchters. Je nach Bedarf und Leistungsfähigkeit gibts einfache Geräte ab rund 300 Franken. Und wenn Sie sehen, welche Mengen an Wasser schon ein kleines Gerät in einer Nacht aus der Luft saugt, werden Sie staunen und sich gleichzeitig an einem deutlich besseren Raumklima erfreuen.

Hätten Sie es gewusst?

Wann lüften?
Lüften Sie morgens und abends, dann enthält die Aussenluft in der Regel am wenigsten Luftfeuchtigkeit.

Nicht vergessen
Atmen, Kochen, Waschen und Duschen sorgen für viel Feuchtigkeit in den eigenen vier Wänden.

Fenster zu
Beim Einsatz des Entfeuchters die Fenster schliessen. Sie wollen ja nicht neue, feuchte Aussenluft anziehen.

Schön trocken

Raumentfeuchter
Mit dem neuen Raumentfeuchter LE 20 von Einhell lassen sich Wohn-, Lager- und Kellerräume schnell und effektiv entfeuchten. Dank Laufrollen lässt sich das Gerät schnell und einfach an jeden gewünschten Ort bringen und sorgt für Räume bis etwa 50 Kubikmeter für ein angenehmes Raumklima. Dank Schlauchanschluss lässt sich der Entfeuchter auf Wunsch auch im Dauerbetrieb installieren.

Einhell LE20, bei Coop Bau+Hobby für Fr. 399..