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Viele Küchen sind Relikte aus vergangenen Jahrzehnten. Und so sehen sie auch aus. Wer aber nicht unbedingt in eine neue investieren kann oder will, kann seiner Küche mit einfachen Mitteln eine neue Optik verpassen.

FOTOS
Fotolia, ZVG
06. August 2018

Welcher Ton darfs denn sein? Wer Folie statt Farbe verwendet, kann das Ergebnis auch wieder rückgängig machen.

 

Wer seine Küchenmöbel sein Eigen nennt, darf auch Farbe auftragen.

Die Küche ist der Ort, wo man kocht, isst und gerne mit Freunden und Familie schöne Stunden verbringt. Was also könnte diese Idylle stören? Die Küchenkombination vielleicht? 1982 mit unerschütterlichem Gespür für hinreissende Sinnesfreuden vom Vermieter eingebaut. In Safaribeige mit Zierelementen in Nussbaum. Türgriffe in Drechseloptik inklusive. Eigentlich wollte das schon damals niemand.

Farbe bringt Rettung

Dumm nur, dass wir ein Volk von Mietern sind und es sich daher nicht schickt, dem Ungemach mit der Abrissbirne zu Leibe zu rücken. Selbst wer die Küche sein Eigen nennt, mag nicht unbedingt eine neue einbauen lassen. Zumal dann schnell einmal der Gegenwert eines gut ausgerüsteten Klein- oder Mittelklassewagens fällig wird. Doch Rettung naht: Mit farblich neuen Fronten sieht die Küche schon ganz anders aus.

Eigentümern bietet sich die Möglichkeit, entweder die ganzen Fronten, sprich Türen, Schubladen und Blenden beim Küchenbauer neu zu kaufen. Oder aber diese mit der geeigneten Farbe zu streichen. Dafür müssen alle Elemente demontiert, perfekt entfettet, angeschliffen, grundiert und danach lackiert werden. Bau + Hobby hält die passenden Farben dazu bereit.

Als Mieter jedoch empfiehlt es sich, zur Folie zu greifen. Moderne Dekorfolien gibts heute in allen nur denkbaren Farben und Designs. Auch hier müssen die zu beklebenden Stellen (Anleitung des Herstellers beachten) absolut sauber, fettfrei und glatt wie ein Kinderpopo sein. Ist das nicht der Fall, wird Sie das Ergebnis in den Wahnsinn treiben. Immerhin: Bei einem Auszug aus der Wohnung ist die Küche – ratsch ratsch – schnell wieder im Originalzustand.

Zeigen Sie, was Sie haben

Alternativ können Sie die Fronten abschrauben und durch günstige Pendants aus der Bauteilbörse ersetzen. Hier müssen Sie allerdings ziemlich sicher die Grössen der Türen und die Lage der Scharniere anpassen. Aber wenn Sie die Türen am Schluss sowieso in Ihrer Lieblingsfarbe lackieren, fällt das nicht weiter auf. Allerdings ist das ein grösserer Aufwand als die Folierung. Aber immerhin haben Sie – im Falle eines Falles – die alten Fronten ja sorgfältig im Keller gelagert. Zudem brauchts auch nicht an jedem Schränkchen eine Tür. Eine «teiloffene» Küchenfront kann gut wirken, wenn anstelle Dutzender halb aufgebrauchter Lebensmittelverpackungen schöne Vorratsdosen oder Tellerstapel zum Vorschein kommen. Zumindest wenn Sie nicht jeden Tag ohne Dunstabzug frittieren …

  

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Versteckspiel
Lassen Sie die alten Fliesen hinter dem Herd hinter einer Glas-, Kunststoff- oder lackierten Holzplatte verschwinden.

Ganz schön praktisch
Lackieren Sie eine der Küchentüren mit Wandtafellack, dann haben Sie den Einkaufszettel immer vor Augen.