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Druck auf der Leitung

Mit einem Hochdruckreiniger lassen sich Steinböden, Wege und Mäuerchen perfekt reinigen. Damit Sie damit nicht mehr kaputt als sauber machen, sollten Sie unbedingt ein paar wenige Dinge beachten.

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Living4Media, Colourbox
28. Mai 2018

Mit viel Power gegen den Staub und den Schmutz: Ein Hochdruckreiniger reinigt schnell und zuverlässig. Aber: gewusst wo!


Na, da hat sich der Kärcher-Einsatz aber gelohnt

Jetzt im Frühling blüht es wunderbar rund ums Haus. Doch Ungemach droht: Wo einst schöner Naturstein oder eine perfekte Betonoberfläche waren, zeigt sich fleckiges Schwarz mit Ansätzen zur Vermoosung. Das muss weg! Früher hätten Sie dafür zu Scheuerbürste und Schmierseife gegriffen. Und wären daran physisch und psychisch zerbrochen. Zum Glück hat ein gewisser Alfred Kärcher in den 50er-Jahren den ersten Hochdruckreiniger Europas entwickelt. So können Sie die Scheuerbürste vergessen und zum im Volksmund Dampfstrahler genannten Gerät greifen.

Stein ist nicht gleich Stein

Moderne Hochdruckreiniger komprimieren den Wasserstrahl auf 100 Bar Druck und höher. Das bedeutet, dass pro Quadratzentimeter ein Druck von 100 Kilo oder mehr aufgebaut wird. Dagegen haben Moos, Flecken und Ablagerungen keine Chance. Viele Materialien allerdings auch nicht. Poröse oder weiche Oberflächen können ausgespült werden und abplatzen. Mit anderen Worten: Bodenplatten aus Granit widerstehen dem harten Strahl, in den weichen Sandstein aber modellieren Sie mit dem Hochdruckreiniger unter Umständen ungewollt Kunstwerke. Und selbst Beton ist nicht so hart, als dass er nicht unter dem regelmässigen Einsatz des Hochdruckreinigers angeraut wird und so längerfristig Schaden nimmt.

Verwenden Sie deshalb für grosse Flächen eine Flachstrahldüse. Diese verteilt den Druck auf eine grössere Fläche und wirkt daher nicht so aggressiv wie der harte Punktstrahl. Und: Starten Sie einen Versuch an einer unauffälligen Ecke. Idealerweise verwenden Sie auch ein Gerät, dessen Druckstärke Sie regeln können. Viele Hersteller von Hochdruckreinigern bieten auch eine ganze Palette an Zubehör an. Praktisch für grössere Bodenflächen sind etwa geschlossene Reinigungsdüsen. Denn so gründlich die Geräte auch reinigen: Der gelöste Schmutz spritzt oft meterweit an die weisse Fassade, Fenster usw. Mit einer geschlossenen Haube hält sich das Ungemach in Grenzen.

Vorsicht bei Holz und Co.

Die Scheuerbürste sollten Sie allerdings trotzdem nicht wegwerfen. Vor allem nicht, wenn Sie auf Ihrem Gartensitzplatz Holzdielen verlegt haben. Bei diesen sollten Sie nämlich auf die Hochdruckreinigung verzichten. Oder sie nur auf schwächster Stufe mit genügend Abstand einsetzen, ansonsten zerstören sie ziemlich sicher die Holzoberfläche. Das gilt übrigens auch für hölzerne Gartenmöbel; und auch der Verputz an der Fassade zieht sich beim direkten Kontakt mit dem Punktstrahler gerne ins Nirwana zurück.

Saubermacher - Von Kärcher

Der Hochdruckreiniger K 5 Premium Full Control Plus Home von Kärcher mit einer Flächenleistung von 60 m/h eignet sich für regelmässige Reinigungen rund ums Haus und den Garten und wirkt optimal gegen mittelstarken Schmutz. Das mitgelieferte Home Kit besteht aus dem Flächenreiniger T 350 sowie 1 Liter Steinreiniger. Erhältlich bei Bau+Hobby für Fr. 599..

Tatkräftige Unterstützung
Viele Hochdruckreiniger verfügen über einen internen Zusatztank für die Zugabe von speziellen Reinigungsmitteln.

Eigentlich logisch, oder?
Verzichten Sie bei Pflaster mit gesplitteten oder gesandeten Fugen oder gar bei Kiesböden auf den Hochdruckreiniger.

Unbedingt beachten
Benützen Sie den Hochdruckreiniger nie barfuss, sonst fehlt plötzlich mehr als nur das ungeliebte Hühnerauge.