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Praktische Ideen von Stefan Fehlmann

Steiniger Weg

Trittplatten im Rasen sind ganz schön praktisch. Und im Gegensatz zu einem gepflasterten Weg lassen sich solche Platten leicht selber verlegen.

FOTOS
Alamy Stock Photo, Imago Stock; People, zvg
17. Juni 2019

Schont den Rasen, sieht gut aus: der mit Platten belegte Weg.

Tritt für Tritt

Günstige Betonplatten

Coop Bau + Hobby führt eine grosse Auswahl an Gartenplatten für jedes Bedürfnis. Günstig, aber robust, pflegeleicht und frostsicher sind die Betonplatten von Prix Garantie. Zum Beispiel in der Grösse 50 × 50 × 4 cm für Fr. 3.80 pro Stück. Diese Platten eignen sich sowohl für die Verlegung als einzelne Trittplatten als auch für die Gestaltung kompletter Gartensitzplätze.

Stellen Sie sich nur vor: Die Klimaerwärmung versagt und anstatt Staub und Trockenheit herrschen in Ihrem Garten Sumpf und Pflotsch. Wo früher einmal akkurat geschnittener englischer Rasen Ihre Augen umschmeichelte, könnten Sie nun locker eine Runde riverraften. Solange Sie dieses Ungemach aus der warmen Stube heraus beobachten können, lässt sich das ja noch knapp verschmerzen.

Der Weg ist das Ziel

Aber da Sie ja dringend das Rüstabfallkesselchen zum Komposthaufen bringen müssen, haben Sie nun ein Problem. Dies umso mehr, als der besagte Haufen zuhinterst im Garten thront und Sie sich bis jetzt ja einen befestigten Gartenweg versagten. Schluss damit! Sie nehmen sich vor, in Zukunft nicht mehr bis zu den Knien im Schlamm zu waten, also müssen zumindest Gartentrittplatten her. Und die können Sie locker selber verlegen, Sie brauchen keinen Masterabschluss in «Plattologie» dafür. Einzig warten müssen Sie, bis das viele Wasser wieder abgelaufen ist. Idealerweise zum Nachbarn, den konnten Sie ja sowieso noch nie ausstehen.

Also, los gehts! Bevor Sie aber die Platten kaufen, zum Beispiel hübsche unregelmässig gehauene aus Tessiner Granit, gehen Sie den beabsichtigten Weg ab und zählen die Schritte. Denn Sie brauchen so viele Platten wie Schritte. Ist ja eigentlich logisch. Schliesslich wollen Sie am Schluss nicht wie ein Storch über die viel zu weit voneinander entfernten Platten balancieren. Sind die Platten im Garten, legen Sie sie in der geplanten Anordnung lose auf den Rasen. Dann stechen Sie mit einem Spaten um die Platten herum eine Markierung, entfernen sie die Platte wieder und heben das Loch aus. So tief, wie die Platte hoch ist. Die Trittsteine sollen bündig mit dem Boden zu liegen kommen. Der Rasenmäher wird es Ihnen danken. Und die Schadenfreude darüber, dass Sie mit dem Rüstabfallkesselchen über eine Kante stolpern und auf die Nase fallen, wollen Sie Ihrem Nachbarn gewiss nicht gönnen.

Kies hilft immer

Müssen Sie auch nicht, denn wenn das Loch ausgehoben und schön eben ist, können Sie die Platten problemlos bo- deneben verlegen. Wobei: Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, schaufeln Sie fünf Zentimeter tiefer und legen eine Kiesschicht in entsprechender Höhe. Das hilft, dass sich die Platten auf die Dauer nicht absenken und Sie auf dem Weg zum Kompost keine Schlagseite bekommen. Denken Sie nur an Ihren Nachbarn, der gewiss immer noch in Erwartung eines Schadenfreudeschubs hinter der Hecke lauert. 


Tipps und Tricks

Unfallgefahr
Wenn Sie keine Rutschbahn im Garten wollen, wählen Sie Platten mit unpolierter oder aufgerauter Oberfläche.

Wie man sie bettet, so liegt sie ...
Eine Wasserwaage hilft bei der Ausrichtung der Platten. Ein minimes Gefälle von 2 % lässt den Regen ablaufen.

Wehret dem Unheil
Wenn Sie die Platten mit einem Hochdruckreiniger putzen, verwenden Sie einen Spritzschutz bei niedrigem Druck.