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Filmkritik: Bombay Diaries

Bombay - eine Stadt voller Lärm, Armut und Farben. Hier verwickeln sich die Geschichten von vier Personen. Shai (Monica Dogra) ist aus New York, hat Geld und ist neu in der Stadt.

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FOTOS
ZVG
23. März 2012

Mit ihrer Kamera erkundet sie die Heimat ihrer Eltern und fotografiert verschiedenste Leute bei der Arbeit. Auf einer Vernissage begegnet sie dem Künstler Arun (Aamir Khan). Trotz einer gemeinsam verbrachten Nacht lässt Arun die schöne Frau nicht an sich heran. Zu sehr ist er mit seinen Problemen und den tragischen Videonachrichten der vorherigen Wohnungsbewohnerin Yasmin (Kriti Malhotra) beschäftigt.

Shai trifft derweil auf den Wäscher Munna (Prateik Babbar). Er zeigt ihr die Stadt aus seiner Perspektive und führt sie durch die bunten und lärmenden Strassen der Metropole. Träume, verlorene Hoffnungen, Liebe: All das verbindet das Schicksal der vier Protagonisten. Gemächlich kommen sie einander näher und erfahren damit nicht nur mehr über ihr Gegenüber und die pulsierende Stadt, sondern auch über sich selbst.

Bombay Diaries der indischen Regisseurin Kiran Rao ist kein bunter Bollywood-Film, sondern ein eher ernstes und authentisches Werk über das Leben in der Grossstadt, die heute offiziell Mumbai heisst. Der Film vermittelt den Zuschauern ein intimes, teilweise beinahe dokumentarisches Bild der Stadt und ihrer Bewohner.(pd)

Ab 22. März in den Deutschschweizer Kinos.