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Filmkritik: Man Of Steel

Superman bekommt einen neuen Anstrich. Mit Man Of Steel hat Regisseur Zack Snyder dem altbackenen Superhelden nicht nur ein neues Aussehen verpasst, sondern auch gleich die ganze Geschichte neu geschrieben.

FOTOS
ZVG
20. Juni 2013

Filmkritik

Supermans Heimatplanet Krypton steht kurz vor dem Zusammenbruch, als Kal-El (Henry Cavill), so sein kryptonischer Name, von seinen Eltern Jor-El (Russel Crowe) und Lara Lor-Van (Julia Ormond) nach seiner Geburt mithilfe einer Raumsonde auf die Erde in Sicherheit geschickt wird. Der habgierige General Zod (Michael Shannon), der verantwortlich für den Niedergang Kryptons gemacht wird, tötet Jor-El und schwört den Jungen Kal-El zu finden.

Das Farmer-Ehepaar Kent (Kevin Costner und Diane Lane) findet den Jungen und zieht ihn auf. Der Junge Kal-El, der von seinen Adoptiveltern auf den Namen Clark getauft wird, entdeckt schon früh seine übermenschlichen Fähigkeiten, die er auf Anraten seines Vaters jedoch zu verbergen versucht. Trotzdem gelingt ihm dies nicht immer, z.B. als er seinen Mitschülern das Leben rettet.

Als sein Vater bei einem Tornado ums Leben kommt, hinterfragt Clark, der zu einem stattlichen jungen Mann herangewachsen ist, seine Herkunft und begibt sich auf eine lange Reise auf die Suche nach Antworten. Im ewigen Eis Alaskas findet er schliesslich ein Raumschiff, in dem ihm sein leiblicher Vater erscheint und ihm aufträgt auf Erden das Gute zu verkörpern und die Menschheit in eine sichere Zukunft zu führen. Die neugierige Reporterin Lois Lane (Amy Adams) entdeckt Clark und folgt ihm ins Raumschiff. Nach der ersten Begegnung verfolgt sie den aussergewöhnlichen Mann bis hin zu seinen Wurzeln bei der Kent-Farm. Am Grab seines Adoptiv-Vaters klärt er Lois über sein gehütetes Geheimnis seiner Herkunft auf.

Plötzlich dringt ein unbekanntes Raumschiff in die Erd-Atmosphäre ein und sendet Signale in allen menschlichen Sprachen aus. Die Drohung: den gestrandeten Kryptonier auszuliefern oder der Planet Erde würde ausgelöscht. An Bord des Raumschiffes ist General Zod, der seine Drohung Kal-El zu finden in die Tat umsetzen will. Clark schliesst sich mit dem Militär zusammen und liefert sich selber aus. General Zod erzählt Clark in dessen Raumschiff seinen Plan, aus der Erde ein neues Krypton zu schaffen und somit seine Rasse wieder auferstehen zu lassen. Als Clark begreift, dass dies als Konsequenz die Ausrottung der menschlichen Rasse zur Folge hat, stellt er sich dem Kampf gegen Zod für die Menschheit. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

Fazit: Man of steel ist ein spektakulärer Action- resp. Science-Fiction-Film, der von seinen grandiosen Spezialeffekten lebt. Der muskelbepackte Superman, Henry Cavill, ist zugegeben ein schöner Anblick, jedoch vermag er schauspielerisch nicht vollends zu begeistern. Allgemein hält sich die Schauspielerleistung trotz hochkarätiger Namen wie Russel Crowe, Kevin Costner und Diane Lane in Grenzen. Wer Russel Crowe auch mal als Geburtshelfer sehen möchte und 143 Minuten actiongeladene Unterhaltung sucht, ist mit Man of steel bestens beraten.

Kinostart
In den Deutschschweizer Kinos ab 20. Juni 2013

Regie
Zack Snyder

Drehbuch
David S. Goyer

Produzent
Charles Roven, Wesley Coller, Christopher Nolan, Emma Thomas, Deborah Snyder

Cast
Clark Kent / Kal-El: Henry Cavill

General Zod: Michael Shannon

Lois Lane: Amy Adams

Jor-El: Russell Crowe

Lara Lor-Van: Ayelet Zurer

Martha Kent: Diane Lane

Jonathan Kent: Kevin Costner

Faora-Ul: Antje Traue

General Swanwick: Harry J. Lennix

Perry White: Laurence Fishburne

Dr. Emil Hamilton: Richard Schiff

Länge
143 Minuten

Produktionsland
USA

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